| Aktuell, Zahlen und Fakten Schutzstatus in Deutschland: Aktuelle Zahlen Ende Juni 2026

Aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung (hib 704/2026) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke gehen die aktuellen Registerzahlen von Schutzsuchenden in Deutschland hervor. Zum Stichtag 30. Juni 2026 waren im Ausländerzentralregister (AZR) knapp 45.400 Asylberechtigte sowie mehrere Hunderttausend Personen mit weiterem Schutzstatus oder Duldung erfasst.

Überblick nach Schutzstatus und Hauptherkunftsländern:

  • Flüchtlingsschutz: Mit 716.368 Personen bildet diese Gruppe den größten Anteil. Die meisten Betroffenen stammen aus Syrien (262.208), Afghanistan (152.655) und dem Irak (85.314).
  • Subsidiärer Schutz (§ 25 Abs. 2 AufenthG): Insgesamt 362.476 Registrierte. Hauptherkunftsländer sind Syrien (283.981), der Irak (17.373) und Afghanistan (14.122).
  • Geduldete Personen: Die Zahl der erfassten Duldungen liegt bei 199.271. Hier führen die Türkei (23.636), der Irak (19.399) und Afghanistan (11.410) die Statistik an, gefolgt von Syrien (11.235) und Russland (11.182).
  • Abschiebungsverbot (§ 25 Abs. 3 AufenthG): Für 169.484 Personen besteht ein Schutz aufgrund von Abschiebungsverboten. Die Mehrheit kommt aus Afghanistan (100.596), gefolgt vom Irak (12.287) und Somalia (9.037).
  • Asylberechtigte: Zum Stichtag lebten 45.378 asylberechtigte Personen in Deutschland. Die Hauptherkunftsländer sind die Türkei (10.918), Afghanistan (7.420), der Iran (4.542) und Syrien (4.219).
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Weitere Informationen

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis.

Nein zur Bezahlkarte: Ratsbeschlüsse aus nordrhein-westfälischen Kommunen

In dieser regelmäßig aktualisierten Übersicht dokumentiert der Flüchtlingsrat NRW, welche Kommunen sich bisher gegen die Einführung einer Bezahlkarte für Schutzsuchende entschieden haben.

Zur Übersicht der Kommunen.

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen - Neue Arbeitshilfe und Flyer

Als Flüchtlingsrat NRW fördern wir die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Situation von Flüchtlingen und setzen uns aktiv gegen menschenverachtende Ideologien ein, um Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen entgegenzuwirken.

Argumentationshilfe gegen Vorurteile herunterladen.

Den Flyer können Sie hier runterladen. Gegen die Übernahme der Portokosten ist er zudem kostenlos bei uns bestellbar. 

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ aktualisiert (Stand September 2025).

Broschüre herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingsbezogene Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand November 2025, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von flüchtlingsbezogenen Projekten und Veranstaltungen, insbesondere zu flüchtlingspolitischen Themen, angefragt werden können.

Mehr zu Kooperations- und Fördermöglichkeiten

Forum Landesunterbringung

Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

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