"Sichere Herkunftsstaaten"

Im Rahmen des Konstrukts der „sicheren Herkunftsstaaten“, welches 1993 im Zuge des sog. Asylkompromisses eingeführt wurde, wird die gesetzliche Regelvermutung aufgestellt, dass es in diesen Ländern weder politische Verfolgung noch sonstige unmenschliche Behandlung oder Bestrafung gebe. Die Asylanträge von Schutzsuchenden aus „sicheren Herkunftsstaaten“ werden i. d. R. als „offensichtlich unbegründet“ abgelehnt, zudem unterliegen diese Personen diversen (teilhabefeindlichen) Restriktionen. Ursprünglich nur im Rahmen eines Gesetzgebungsverfahrens mit Zustimmung von Bundestag und Bundesrat möglich, wurden die Wege zur Bestimmung von Herkunftsländern als “sicher” zuletzt ausgeweitet.

Weitere Informationen zum Konstrukt der „sicheren Herkunftsstaaten“ sowie eine aktuelle Liste der als „sicher“ geltenden Länder finden Sie beim Mediendienst Integration (Stand: 26.02.2026).

In dieser Kategorie veröffentlichen wir Hintergrundberichte, Stellungnahmen und Gesetzesinitiativen zum Konstrukt und zur Erweiterung der Liste der „sicheren Herkunftsstaaten“.


Mit einem Bericht über die aktuelle Situation in den ,,Sicheren Herkunftsstaaten‘‘ des Westbalkans, möchte der Flüchtlingsrat Baden-Württemberg eine Ergänzung, zum im Dezember 2019 veröffentlichten Bericht der Bundesregierung, vornehmen.
Dieser Überblick soll nicht eine Darstellung der Situation in…

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Sichere Herkunftsstaaten Menschenrechtssituation in den Maghreb-Staaten

Obwohl es viele Berichte über die prekäre Menschenrechtssituation in den Maghreb-Staaten gibt, ist die Bundesregierung weiterhin bestrebt, Tunesien, Marokko und Algerien als sogenannte sichere Herkunftsländer einzustufen. Die laufende Gesetzesinitiative bedarf noch einer Entscheidung des Bundesrats.…

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Pressemitteilung von PRO ASYL vom 20. November 2018: PRO ASYL: Wunschdenken jenseits der Realität Der BILD-Zeitung vom 20. November zufolge ist der thüringische Ministerpräsident Ramelow »grundsätzlich bereit«, nach Verhandlungen die Maghreb-Staaten als sicher einzustufen. PRO…

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Presseerklärung von PRO ASYL vom 21. September 2018: PRO ASYL appelliert an den Bundesrat, den Gesetzentwurf abzulehnen
Der aktuelle Gesetzentwurf zur Erweiterung der sog. »sicheren Herkunftsländer« ist aus Sicht von PRO ASYL verfassungs- und europarechtswidrig. Er gibt dem Dauerasylstreit ohne…

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Beschluss des Bundesrates aus der Plenarsitzung am 18. März 2016:
Bundesrat sieht offene Fragen bei sicheren Herkunftsstaaten
Der Bundesrat sieht noch offene Fragen zur geplanten Einstufung der Länder Algerien, Marokko und Tunesien als sichere Herkunftsstaaten. Bei der Bewertung komme der Lage von…

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Nein zur Bezahlkarte: Ratsbeschlüsse aus nordrhein-westfälischen Kommunen

In dieser regelmäßig aktualisierten Übersicht dokumentiert der Flüchtlingsrat NRW, welche Kommunen sich bisher gegen die Einführung einer Bezahlkarte für Schutzsuchende entschieden haben.

Die Übersicht finden Sie hier.

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen - Neue Arbeitsshilfe und Flyer

Als Flüchtlingsrat NRW fördern wir die Sensibilisierung und Aufklärung der Öffentlichkeit über die Situation von Flüchtlingen und setzen uns aktiv gegen menschenverachtende Ideologien ein, um Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen entgegenzuwirken.

Die Argumentationshilfe gegen Vorurteile finden Sie hier.

Den Flyer können Sie hier runterladen. Gegen die Übernahme der Portokosten ist er zudem kostenlos bei uns bestellbar. 

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ aktualisiert (Stand September 2025).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingsbezogene Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand November 2025, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von flüchtlingsbezogenen Projekten und Veranstaltungen, insbesondere zu flüchtlingspolitischen Themen, angefragt werden können.

Mehr dazu

Forum Landesunterbringung

Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

 

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