| Newsletter Newsletter Februar 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
im Jahr 2026 blicken wir als Flüchtlingsrat Nordrhein-Westfalen auf unser 40-jähriges Bestehen zurück. Wie wir in einer Meldung vom 27.01.2026 auf unserer Website informieren, wurde der Flüchtlingsrat NRW am 14.12.1986 als Zusammenschluss engagierter Initiativen, Beratungsstellen und Einzelpersonen gegründet. Seitdem arbeiten wir daran, die zivilgesellschaftliche Flüchtlingsarbeit landesweit zu koordinieren und gemeinsam auf die zunehmenden Verschärfungen im Asyl- und Aufenthaltsrecht zu reagieren. Seit vier Jahrzehnten setzen wir uns in NRW für die Rechte geflüchteter Menschen, für menschenwürdige Aufnahmebedingungen und für eine an den Menschenrechten orientierte Asyl- und Flüchtlingspolitik ein. Zentrale Anliegen unserer Arbeit sind dabei das Sammeln und Weitergeben von Informationen, die kritische Begleitung politischer Entwicklungen, öffentliche Stellungnahmen sowie die Vernetzung der vielfältigen Akteurinnen vor Ort. Das Jubiläumsjahr 2026 nutzen wir, um unsere Geschichte sichtbar zu machen und zugleich unsere heutigen Arbeitsfelder vorzustellen. Ergänzt wird das Jubiläum durch verschiedene Aktionen, die Veröffentlichung von Materialien sowie eine Jubiläumsfeier mit Podiumsdiskussion.
Auch 40 Jahre nach unserer Gründung besteht weiterhin großer Handlungsbedarf: Rechtliche Einschränkungen, begrenzte Teilhabemöglichkeiten, prekäre Unterbringungssituationen und eine zunehmend polarisierte gesellschaftliche Debatte prägen nach wie vor den Alltag vieler Schutzsuchender. Als zivilgesellschaftliche Akteurin werden wir uns daher auch künftig kritisch einmischen, informieren, vernetzen und Position beziehen. Weitere Informationen zum Jubiläumsjahr, zu Veranstaltungen sowie zu Möglichkeiten der Unterstützung werden wir im Laufe des Jahres auf unserer Webseite und über unsere Social-Media-Kanäle veröffentlichen.
In diesem Newsletter stellen wir den aktuellen CARE-Krisenreport vor. Außerdem befassen wir uns mit der menschenrechtlichen Lage im Iran und (asylpolitischen) Reaktionen in Deutschland. Wir berichten über aktuelle Pläne zum Schutz von Jesidinnen und thematisieren abschließend Verschärfungen der Migrationspolitik in Nordrhein-Westfalen im Zusammenhang mit dem politischen Kurs der SPD NRW sowie vor dem Hintergrund des Parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Terroranschlag in Solingen vom 23.08.2024.
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