| Aktuell, Abschiebung Desolate Menschenrechtslage in Afghanistan – sinkende Schutzquote in Deutschland
In Afghanistan spitzen sich die humanitäre Krise und die Repressionen unter den Taliban dramatisch zu. Dennoch sinkt in Deutschland die Schutzquote für afghanische Geflüchtete, insbesondere für junge, alleinstehende Männer. Eine Analyse von PRO ASYL zeigt: Das BAMF verkennt die alltägliche Willkür und das Risiko von Folter. Gleichzeitig nimmt die Bundesregierung Kontakte zum Regime auf, um Abschiebungen zu ermöglichen.
Die Kernpunkte:
- Systematische Unterdrückung: Extreme Entrechtung von Frauen, Minderheiten und der LGBTIQ*-Community durch ein willkürliches Justizsystem.
- Humanitäre Katastrophe: Hunger und ein kollabierendes Gesundheitssystem, verschärft durch Massenausweisungen aus den Nachbarländern.
- Harte BAMF-Praxis: Trotz desaströser Lage steigen die Ablehnungen, weil den Taliban fälschlicherweise ein „kalkulierbares“ Handeln unterstellt wird.
- Abschiebungen statt Schutz: Deutschland schiebt wieder ab, blockiert sichere Zugangswege und kooperiert dafür faktisch mit den Taliban.
PRO ASYL fordert einen sofortigen Abschiebestopp, den konsequenten Abbruch jeglicher Kooperation mit den Taliban sowie die Wiederaufnahme der Aufnahmeprogramme und des Familiennachzugs.
Die vollständige Analyse vom 20.05.2026 haben wir hier für Sie verlinkt.

