| Unterbringung und Wohnen in den Kommunen Kölner Spendenkonvoi prangert Zustände in Notunterkunft an
Der Kölner Spendenkonvoi e. V. kritisiert in einer aktuellen Pressemitteilung die „menschenunwürdigen“ Zustände in der Geflüchteten-Unterkunft in Köln-Zollstock. Was als Notlösung begann, ist für viele zum gesundheitsgefährdenden Dauerzustand geworden.
Die zentralen Kritikpunkte:
- Extreme Enge: Container von 15m2 werden mit vier Personen belegt; jedem Bewohner stehen teils nur 2,5m2 zur Verfügung
- Mangelnde Hygiene: Sanitäranlagen sind nicht abschließbar, Duschen für Frauen und Männer liegen sich direkt gegenüber und oft fehlen Duschköpfe.
- Gesundheitsfolgen: Bewohner leiden unter chronischem Schlafmangel, psychischen Belastungen sowie Hitze im Sommer und Heizungsausfällen im Winter.
- Sicherheitsmängel: Das Personal agiert laut Berichten oft eskalierend statt deeskalierend; zudem fehlen klare Beschwerdewege.
Der Verein fordert von der Stadt Köln sofortige Belegungsobergrenzen, eine Aufstockung des Sozialpersonals und schnellere Übergänge in regulären Wohnraum.
Details und alle Forderungen finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung des Kölner Spendenkonvoi e. V. vom 19.02.2026.

