| Kritik und Politisches zur Landesunterbringung Aymaz: Minister Stamp verhindert mit seinem Asyl-Stufenplan eine menschenwürdige Unterbringung von Geflüchteten

Pressemitteilung von Berivan Aymaz (Bündnis 90/ Die Grünen),Sprecherin für Integration, Flüchtlinge und Internationales/Eine Welt, vom 10. Januar 2019:  

Zur heutigen Anhörung im Integrationsausschuss zum Antrag der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW „Für eine menschenwürdige und integrative Unterbringung: Kommunen stärken – keine Kasernierung von Geflüchteten“ erklärt Berivan Aymaz, flüchtlings- und integrationspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW:

„Die massive Kritik am Asyl-Stufenplan von Minister Stamp reißt nicht ab. Die große Mehrheit der Sachverständigen warnte in der heutigen Anhörung davor, dass der Asyl-Stufenplan eine menschenwürdige und integrative Unterbringung von Geflüchteten in Landeseinrichtungen verhindert.  Die Landesregierung fördert mit ihrer Abschottungspolitik ein gesellschaftliches Klima, in dem Rassismus und Gewalt zunehmen.

Die Aufenthaltsdauer von Geflüchteten in Landeseinrichtungen von bis zu 24 Monaten bringt verheerende individuelle und gesamtgesellschaftliche Folgen mit sich. Die Expertinnen und Experten wiesen auf die massive Gefahr von seelischer Zerrüttung durch die langfristige Unterbringung in Landesunterkünften hin, befördert von ständiger Angst vor Abschiebung, fremdbestimmtem Alltag, Isolation von gesellschaftlicher Teilhabe und Perspektivlosigkeit. Stattdessen sollten zum Wohle der Menschen wie auch der Gesellschaft Integrationsmaßnahmen von Anfang an erfolgen.

Wenn die Landesregierung die Kommunen tatsächlich entlasten will, darf sie dies nicht weiter zu Lasten der Schutzsuchenden tun. Sie muss stattdessen den Städten und Gemeinden bei der Unterbringung und Versorgung von Geflüchteten finanziell zur Seite stehen.“

Quelle: www.gruene-fraktion-nrw.de

Zurück zu "Kritik und Politisches zur Landesunterbringung"

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Nein zur Bezahlkarte: Ratsbeschlüsse aus nordrhein-westfälischen Kommunen

In dieser regelmäßig aktualisierten Übersicht dokumentiert der Flüchtlingsrat NRW, welche Kommunen sich bisher gegen die Einführung einer Bezahlkarte für Schutzsuchende entschieden haben.

Die Übersicht finden Sie hier.

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen! Argumentationshilfen gegen Vorurteile

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. stellt einen Flyer sowie eine ausführliche Argumentationshilfe zur Entkräftung von Vorurteilen (Stand: November 2023) bereit.

Den Flyer und die Argumentationshilfe finden Sie hier.

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ aktualisiert (Stand Dezember 2021).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand November 2023, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.

Mehr dazu

Forum Landesunterbringung

Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

 

Gefördert u.a. durch: