| Traumatisierte Flüchtlinge, Gesundheit Psychosozialer Versorgungsbericht "Flucht und Gewalt" des Bundesweite Arbeitsgemeinschaft des BAfF e.V.

Die Bundesweite Arbeitsgemeinschaft der psychosozialen Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF e.V.) hat einen neuen Versorgungsbericht vorgelegt, der mit Zahlen aus den Psychosozialen Zentren für das
Jahr 2020 die enorme Versorgungslücke und die Engpässe in den Strukturen aufzeigt.

Die Versorgung von schutzbedürftigen Geflüchteten ist eine moralische Verpflichtung, der Deutschland nicht gerecht wird.
Wie groß die Bereitschaft in Deutschland ist, Geflüchtete aufzunehmen, hat die Reaktion der Bevölkerung auf die humanitäre Krise, ausgelöst durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, gezeigt. In der Verteidigungs- und Außenpolitik haben wir einen Paradigmenwechsel gesehen. Notwendig ist ein solcher Paradigmenwechsel auch bezüglich der Verantwortung gegenüber Überlebenden von Krieg, Folter und Flucht allgemein.

Gesundheit ist ein Menschenrecht. Doch werden Menschen mit Fluchterfahrung häufig mit ihren Belastungen alleingelassen, obgleich zahlreiche völkerrechtliche Übereinkommen Deutschland verpflichten, bei Bedarf eine psychosoziale Begleitung und/oder therapeutische Behandlung bereitzustellen. Der Versorgungsbericht der BAfF mit Zahlen aus den Psychosozialen Zentren für das Jahr 2020 zeigt die enorme Versorgungslücke und die Engpässe in den Strukturen. So haben geflüchtete Menschen, die krank oder traumatisiert sind, teilweise keine Möglichkeit, ihre Erfahrungen mit Folter, Verfolgung und Flucht aufzuarbeiten oder dies, über eine psychologische Stellungnahme abgesichert, im Asylprozess rechtlich geltend zu machen. Unser Versorgungsbericht zeigt, dass sowohl die Dokumentation durch Gutachten sowie die Aufarbeitung mit Hilfe professioneller Unterstützung vielen Menschen ve wehrt bleibt.

Der Versorgungsbericht als PDF.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen! Argumentationshilfen gegen Vorurteile

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. stellt Argumentationshilfen zur Entkräftung von Vorurteilen bereit. Neben dem Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand Juli 2021) haben wir zusätzlich eine ausführlichere Argumentationshilfe zur Entkräftung von Vorurteilen (Stand September 2022) erstellt.

Die Argumentationshilfen finden Sie hier.

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ aktualisiert (Stand Dezember 2021).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juli 2022, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.

Mehr dazu

Flüchtlingsunterkünfte in NRW

Der Flüchtlingsrat NRW veröffentlichte seine Broschüre mit den Ergebnissen der Fragebogenerhebung aus dem Frühjahr 2021 zur Lebenssituation in den kommunalen Flüchtlingsunterkünften Nordrhein-Westfalens (Stand: März 2022).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

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