| Der FRNRW in den Medien Flüchtlingsrat NRW über Abwesenheiten von Flüchtlingen in der Landesunterbringung
Artikel auf wdr.de vom 26.01.2026.
Birgit Naujoks, Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats NRW, hebt gegenüber dem WDR in der Debatte um als “unerlaubt abwesend” gemeldete Schutzsuchende in der Landesaufnahme hervor, dass geflüchtete Menschen nicht in den zugewiesenen Einrichtungen eingesperrt seien und dass oftmals gute Gründe für eine Abwesenheit vorlägen, z. B. die Angst vor Übergriffen oder Gewalt bei besonders Schutzbedürftigen. Nicht immer werde die Pflicht zur Abmeldung berücksichtigt, teilweise handelten die Betroffenen auch schlicht aus Unwissenheit. Die offiziellen Zahlen zu sog. “Abgängen” seien verzerrt, da sich Schutzsuchende zwar mitunter aus Angst vor den Konsequenzen “unerlaubter” Abwesenheit nicht zurückmelden würden, ihr Aufenthaltsort den Behörden aber etwa nach Antritt eines Kirchenasyls bekannt werde; außerdem seien in der Statistik wiederholte Fälle “unerlaubter” Abwesenheit jeweils einzeln erfasst. Mit Verweis auf die Schutzbedürftigkeit geflüchteter Menschen plädiert Naujoks für eine Lockerung der Verlassensregeln in der Landesunterbringung.
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