| Aktuell, In eigener Sache Aktuelle Veranstaltungen des Flüchtlingsrats NRW im Mai und Juni 2026
Wir laden Sie herzlich zu neuen Vorträgen, Schulungen und Austauschrunden im Mai und Juni 2026 ein. Die Teilnahme ist wie immer kostenfrei. Für die Online-Veranstaltungen benötigen Sie nur eine stabile Internetverbindung, Lautsprecher/Kopfhörer, ein Mikrofon und wenn möglich eine Webcam. Falls Sie nach einer Anmeldung wider Erwarten nicht teilnehmen können, bitten wir Sie um eine kurze Absage.
Legende o. V. = ohne Vorkenntnisse | m. V. = mit Vorkenntnissen / Vorkenntnisse sollten vorhanden sein EA = Die Veranstaltung richtet sich primär an Ehrenamtliche bzw. an Interessentinnen, die nicht unmittelbar im Bereich Flucht (bei Beratungsstellen o. ä.) beruflich tätig sind; ggfs. ist die Teilnahme über eine Warteliste möglich |
Diese Veranstaltungen haben wir für Sie im Programm:
Online-Kurzschulung: Inhaltliche Argumentation gegen Vorurteile über Flüchtlinge [o. V.] Immer wieder kursieren vorurteilsbehaftete Behauptungen über Flüchtlinge, die einer näheren Überprüfung nicht standhalten oder denen es an der Einbettung in einen sachlichen Kontext fehlt. Beispielsweise heißt es immer wieder, die meisten Flüchtlinge der Welt würden in die EU drängen, oder Flüchtlingen wird unterstellt, dass sie höhere Sozialleistungen als Deutsche bekämen. Zu diesen und weiteren pauschalen Aussagen wird Ihnen im Rahmen der Kurzschulung inhaltliches Hintergrundwissen vermittelt und Sie erhalten argumentatives Rüstzeug zur inhaltlichen Entkräftung derartiger Vorurteile. Anmeldung bitte bis zum 24.05.2026 unter initiativen(at)frnrw.de Mehr über Argumentationspraxis und Gesprächsstrategien gegen Vorurteile erfahren Sie in unserem Online-Workshop: Argumentieren gegen Stammtischparolen am 27.05.2026. |
Online-Workshop: Argumentieren gegen Stammtischparolen [EA | o. V.] Im Alltag und gerade auch in der ehrenamtlichen Arbeit mit Flüchtlingen wird man immer wieder mit diskriminierenden und rechtspopulistischen Aussagen konfrontiert. Diese lassen einen oft sprachlos zurück. Was hält einen womöglich davon ab, sich einzumischen – und warum lohnt es sich, ins Gespräch zu gehen? In diesem interaktiven Workshop erfahren Sie etwas über die Struktur von sogenannten Stammtischparolen und Äußerungen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit. Sie lernen hilfreiche Gesprächsstrategien kennen und können sie in praktischen Übungen direkt ausprobieren, damit Sie den Parolen beim nächsten Mal leichter Paroli bieten können. Referentin: Karina Lange, Dipl.-Soz.Wis. und freiberufliche Trainerin Anmeldung bitte bis zum 24.05.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de Mehr über die inhaltlichen Hintergründe und die faktenbasierte Widerlegung von Parolen erfahren Sie in unserer Online-Kurzschulung: Inhaltliche Argumentation gegen Vorurteile über Flüchtlinge am 26.05.2026. |
Online-Input und -Austausch: Gesundheitsversorgung von Flüchtlingen [o. V.] Während des dreijährigen Bezugs von sog. Grundleistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) ist die Gesundheitsversorgung von Schutzsuchenden stark eingeschränkt. Für die Inanspruchnahme ärztlicher Leistungen muss i. d. R. jeweils erst ein Behandlungsschein beim örtlichen Sozialamt beantragt werden. Viele Ehrenamtliche unterstützen geflüchtete Menschen in dieser Situation, bieten Orientierung im Gesundheitssystem und begleiten z. B. zu Terminen bei Ärztinnen. Im Anschluss an einen kurzen Input zur Gesundheitsversorgung Asylsuchender und Geduldeter möchten wir uns mit Ihnen u. a. zu folgenden Fragen austauschen: Zu welchen Herausforderungen kommt es bei der praktischen Unterstützung im Gesundheitsbereich? Wie verhalten sich die Behörden bei der Gewährung von Gesundheitsleistungen? Inwiefern kann etwa die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte für Schutzsuchende (eGK), die bereits in einigen Kommunen NRWs genutzt wird, die Versorgungssituation verbessern? Anmeldung bitte bis zum 09.06.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de |
Online-Austausch: Ehrenamtliche Lernförderung für geflüchtete Schülerinnen [m. V.] Schulische Bildung ebnet den Weg zur nachhaltigen Integration und gesellschaftlichen Teilhabe. Sprachliche Barrieren, ungeeignete Lernumgebungen und eine fehlende Ausstattung erschweren geflüchteten Schülerinnen aber häufig das Lernen. Um diesen Missständen entgegenzuwirken, bieten viele Flüchtlingsinitiativen individuelle Nachhilfe oder eine offene Hausaufgabenbetreuung an. Deshalb laden wir alle, die geflüchtete Kinder ehrenamtlich auf ihrem Bildungsweg unterstützen möchten, zum Erfahrungsaustausch ein: Welche Bedarfe haben die Schülerinnen aktuell und wie funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Ehrenamtlichen? Welche Formen der ehrenamtlichen Lernförderung gibt es? Der Verein “Wir in Wetter” ("Lernbahnhof") wird Einblicke in seine praktische Arbeit geben sowie von konkreten Ansätzen und Erfahrungen vor Ort berichten. Anmeldung bitte bis zum 14.06.2026 unter initiativen(at)frnrw.de |
Online-Austausch: Initiativen und flüchtlingspolitisches Engagement vor Ort [o. V.] Auf der kommunalen Ebene bestehen konkrete Handlungsspielräume, um sich für eine Verbesserung der Situation von schutzsuchenden Menschen einzusetzen. Genau hier engagieren sich die Initiative das Netzwerk Humanität & Bleiberecht im Kreis Steinfurt, Flüchtlingshilfe Hafenschule Minden und der Flüchtlingsrat Krefeld. Gemeinsam mit diesen Initiativen möchten wir einen Raum für Austausch schaffen. Die Initiativen berichten zunächst über ihre Arbeit, ihre Erfahrungen und ihre Ansätze des flüchtlingspolitischen Engagements vor Ort. Anschließend wird es Zeit für eine offene Austauschrunde mit den Initiativen und weiteren Teilnehmenden geben. Dabei sollen unter anderem folgende Fragen als Orientierung dienen: Welche kommunalpolitischen Akteurinnen/Gremien sind in diesem Zusammenhang relevant? Welche Mittel und Wege gibt es, eigene Anliegen durchzusetzen? Mit welchen Aktionsformen haben Sie bereits Erfahrungen gemacht? Wo bestehen Kooperationsmöglichkeiten mit anderen Organisationen, Vereinen oder Interessengruppen? Anmeldung bitte bis zum 21.06.2026 unter ehrenamt1(at)frnrw.de |
Online-Austausch: Passbeschaffung [m. V.] Insbesondere Geduldete erleben häufig einen hohen Druck, einen Nationalpass bei der Ausländerbehörde vorlegen zu müssen. Welche Erfahrungen machen Sie als ehrenamtliche Unterstützerinnen bei der Beschaffung des Passes? Wie geht man am besten vor? Welche Anforderungen stellen die Ausländerbehörden und welche Sanktionen verhängen sie bei als nicht ausreichend empfundener Mitwirkung? Anmeldung bitte bis zum 23.06.2026 unter ehrenamt2(at)frnrw.de |

