| weitere vulnerable Gruppen Beratungsangebote für Flüchtlinge mit Behinderung

Unter dieser Rubrik führen wir eine Liste mit Beratungsangeboten für geflüchtete Menschen mit Behinderung. Sie können uns gern Hinweise zu weiteren oder neuen Angeboten für diese Zielgruppe zukommen lassen.

 

Beratungsangebote für Flüchtlinge mit Behinderung

 

Medizinische Versorgung:

Welche Behandlung Flüchtlingen mit chronischen Erkrankungen zusteht und welche Leistungen sie zum Ausgleich von Behinderungen erwarten können, ist nicht eindeutig geregelt. Die Bewilligung von Leistungen liegt im behördlichen Ermessen. Je nach Bundesland, Stadt oder Kommune kann dies sehr unterschiedlich ausfallen. Ein Leistungsanspruch für Flüchtlinge und Asylbewerber besteht zurzeit nur bei akuten Erkrankungen oder Schmerzzuständen. Zusätzliche Leistungen - beispielsweise Zahnersatz - werden nur genehmigt, wenn ein Mediziner deren Behandlung als unaufschiebbar einstuft (§ 4 Asylbewerberleistungsgesetz).

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet seit Anfang Mai die Patientenberatung auch auf Arabisch an. Dafür stellt die UPD eine separate Rufnummer zur Verfügung, die – genauso wie die anderen Rufnummern – aus allen Netzen kostenfrei nutzbar ist: 

https://www.patientenberatung.de/de/beratungsangebot

Telefonische Beratungszeiten in arabischer Sprache:

Telefonnummer: 0800 33 22 12 25

Tag und Uhrzeit: dienstags von 11:00 bis 13:00 Uhr

Tag und Uhrzeit: donnerstags von 17:00 bis 19:00 Uhr

 

Möglichkeiten und Grenzen der medizinischen Versorgung von Patienten und Patientinnen ohne legalen Aufenthaltsstatus - Bericht zur Gesundheitsversorgung von undokumentierten Migranten in Deutschland

"Ausländer ohne Pass bzw. rechtmäßigen Aufenthaltstitel haben zwar einen Rechtsanspruch auf medizinische Hilfe, nehmen diesen in den meisten Fällen jedoch nicht oder erst sehr spät wahr. Zu diesem Ergebnis kommt ein aktueller Bericht des Deutschen Instituts für Menschenrechte, der sich der Gesundheitsversorgung von undokumentierten Ausländern in Deutschland widmet.
Eine Arbeitsgruppe des Deutschen Instituts für Menschenrechte (DIM) und des Katholischen Forums „Leben in der Illegalität“ hat die Gesundheitsversorgung von Ausländern in Deutschland untersucht, die weder Aufenthaltstitel noch Duldung besitzen.
Diese Menschen werden auch als undokumentierte Migranten oder Papierlose bezeichnet (vgl. MuB 10/06).
Belastbare Daten über die Anzahl dieser Personen in der Bundesrepublik liegen nicht vor. Weder die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) beauftragte Forschungsstudie „Illegal aufhältige Drittstaatsangehörige in Deutschland“ aus dem Jahr 2005
noch der Bericht des Bundesinnenministeriums (BMI) „Illegal aufhältige Migranten in Deutschland – Datenlage, Rechtslage, Handlungsoptionen" vom Februar 2007 können konkrete Zahlen benennen.
Schätzungen liegen zwischen 100.000 und 1 Mio. undokumentierter Ausländer in Deutschland. Aus dem im November veröffentlichten Bericht „Frauen, Männer und Kinder ohne Papiere in Deutschland – Ihr Recht auf Gesundheit“ geht hervor, dass Papierlose in
Deutschland überwiegend gar keine medizinische Hilfe in Anspruch nehmen bzw. erst, wenn eine Erkrankung weit fortgeschritten ist."

Den ganzen Artikel finden Sie hier.

 

Materialsammlung zur Gesundheit von Flüchtlingskindern des Kindergesundheits - Info in Koorperation mit der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung - von Krankheit, Zahngesundheit bis hin zu Hebammen und Sprachförderung: 

www.kindergesundheit-info.de/fuer-fachkraefte/arbeiten-mit-fluechtlingsfamilien/

 

Übersetzungshilfe für medizinische Grundbegriffe in Englisch, Arabisch, Französisch, Türkisch und Farsi/Dari, Albanisch, Paschtu, Sorani und Kurmanci, erstellt von "RefugeePhrasebook": http://www.refugeephrasebook.de/medical-phrases/

 

Angebote in den Städten NRWs

 

Bielefeld:

 

Medizinische Flüchtlingshilfe Bielefeld e.V.

AK Asyl e.V. 

Friedensstraße 4-8

33602 Bielefeld 

0521-78715245 

mfh@ak-asyl.info 

www.ak-asyl.info/mfh

 

Bochum:

 

Medizinische Flüchtlingshilfe Bochum e.V. 

Dr.-Ruer-Platz 2 

44787 Bochum 

0234-23 54 64 

info@mfh-bochum.de  

www.mfh-bochum.de

 

Bonn:

 

MediNetzBonn e.V. 

Oscar-Romero-Haus 

Heerstraße 205 

53111 Bonn 

0228-695266 

info@MediNetzBonn.de  

www.medinetzbonn.de

 

Dortmund:

 

Medinetz Dortmund

Rheinische Straße 22

44137 Dortmund

0176-42030211

info@medinetz-dortmund.de

www.medinetz-dortmund.de

 

Düsseldorf:

 

MediNetz Düsseldorf

Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative STAY! e.V.

Hüttenstraße 150 

40227 Düsseldorf 

0211-72139512 

medinetz@stay-duesseldorf.de

www.stay-duesseldorf.de

 

Essen:

 

Medinetz Essen e.V. 

Friedrich-Ebert-Straße 30

45127 Essen

0201-2200419 / 0178-1982995

info@medinetz-essen.de 

www.medinetz-essen.de

 

Köln:

 

Kein Mensch ist illegal

Allerweltshaus Köln

Körnerstraße 77-79

50823 Köln

0221-17070794

kmii-koeln@gmx.net

www.kmii-koeln.de

 

 

Vereine und Initiativen

 

Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. - Die ISL ist eine menschenrechtsorientierte Selbstvertretungsorganisation und der Dachverband der Zentren für selbstbestimmtes Leben: www.isl-ev.de

 

Die fünf Fachverbände für Menschen mit Behinderung repräsentieren ca. 90 % der Dienste und Einrichtungen für Menschen mit Lernbehinderung/Lernschwierigkeiten, seelischer, körperlicher und mehrfacher Behinderung in Deutschland: www.diefachverbaende.de

 

Der Sozialverband Deutschland vertritt die Interessen der Rentner_innen, der Patienten_innen und gesetzlich Krankenversicherten sowie der pflegebedürftigen und behinderten Menschen: www.sovd.de

 

Die SOZIALHELDEN wollen Menschen für gesellschaftliche Probleme sensibilisieren und zum Umdenken bewegen: www.sozialhelden.de

 

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen! Argumentationshilfen gegen Vorurteile

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. stellt Argumentationshilfen zur Entkräftung von Vorurteilen bereit. Neben dem Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand März 2021) haben wir zusätzlich eine ausführlichere Argumentationshilfe zur Entkräftung von Vorurteilen (Stand März 2021) erstellt.

Die Argumentationshilfen finden Sie hier.

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ veröffentlicht (Stand Januar 2020).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Februar 2021, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.

Mehr dazu

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