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| Aktuell, Pressemitteilungen, EU-Flüchtlingspolitik PRO ASYL zum Seehofer-Deal mit Griechenland

Pressemitteilung von PRO ASYL vom 7. November 2018:

Illegale Zurückweisungen an deutscher Grenze sind die Folge


Heute diskutiert der Bundestag in einer Fragestunde über das deutsch-griechische Zurückweisungsabkommen (Frage 48 f). Report Mainz und zuvor die Partnerorganisation von PRO ASYL, Refugee Support Aegean (RSA), veröffentlichten wesentliche Inhalte des Deals. Laut Abkommen sollen Betroffene, die in Deutschland ein Asylgesuch vorbringen und in Griechenland als EURODAC 1-Treffer identifiziert sind, innerhalb von 48 Stunden abgeschoben werden.

»Dies ist eine Umgehung des Rechtsstaats. Ein fragwürdiger Deal soll verbindliches Europa-Recht ersetzen. Es ist inakzeptabel, dass die Bundespolizei ermächtigt wird, an der deutschen Grenze Asylsuchende zu packen, um sie nach Griechenland zu verfrachten, ohne dass eine sorgfältige Prüfung durch das Bundesamt erfolgt, ob dort ein rechtsstaatliches Verfahren in menschenwürdigen Verhältnissen gegeben ist«, kritisiert PRO ASYL-Geschäftsführer Günter Burkhardt.

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Ehrenamtspreis 2018

Die diesjährige Preisverleihung wird am Samstag, dem 17. November 2018, von 15 bis 19 Uhr in der Zeche Carl in Essen stattfinden. Das siebte Video, welches im Rahmen des Ehrenamtspreis 2018 veröffentlicht wurde finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 sowie das Programmheft finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" kann ab sofort unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
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