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| Aktuell, Familiennachzug PRO ASYL: So schleppend verläuft der Familiennachzug für Kriegsflüchtlinge

Anbei finden Sie ein Fazit von PRO ASYL zum Familiennachzug zu subsidiiär Geschützten, welches zum Jahresende 2018 erschienen ist:


Nicht einmal die gesetzlich vereinbarten 1.000 Personen pro Monat kommen aktuell zu subsidiär geschützten Flüchtlingen im Rahmen des Familiennachzugs nach Deutschland. Das liegt aber nicht an fehlenden Anträgen, sondern an bürokratischen Verfahren und schleppender Bearbeitung. Leidtragende davon sind Menschen in Kriegs- und Krisengebieten.

Im Februar hatte der Bundestag das inhumane Gesetz zum Familiennachzug für subsidiär Geschützte beschlossen. In den Verhandlungen betrieb Innenminister Seehofer Panikmache und sprach von 300.000 Menschen, die über diese Regelung nachziehen würden. Er setzte sich durch:

Nur 1.000 Visa dürfen nun monatlich zu diesem Zweck erteilt werden. Dabei wurde auch ein äußerst bürokratisches Verfahren eingeführt, in das neben den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik und den jeweiligen Ausländerbehörden auch das Bundesverwaltungsamt (BVA) involviert ist.

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Ehrenamtspreis 2018

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW geht an Initiative aus Bedburg-Hau

Das Video der Initiative aus Bedburg-Hau finden Sie hier, sowie hier die Pressemitteilung von der Verleihung.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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