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| Newsletter, Aktuell Newsletter Oktober 2018

Liebe Leserinnen und Leser!

Über 30.000 Menschen demonstrierten am 29.09.2018 bei der „We'll Come United“ Demonstration in Hamburg gegen Rassismus, Hetze und Ausgrenzung und für eine offene und tolerantere Gesellschaft (Die TAZ berichtete am 30.09.2018). Die Demonstrierenden forderten unter anderem einen bundesweiten Ab-schiebestopp, sichere Fluchtwege sowie das Recht auf Schutz, Migration und Asyl für alle Menschen. 450 Vereine und Initiativen riefen zu der Demonstration auf. Wenige Tage später, am 03.10.2018, versammelten sich laut Angaben des Veranstalters 40.000 Menschen unter dem Motto „Jetzt gilt’s! – Gemeinsam gegen die Politik der Angst“ in München, um gegen rechte Hetze, Gewalt und die Verschärfungen des Polizeigesetzes zu demonstrieren (Die Welt berichtete am 04.10.2018).
Unter dem Motto „#unteilbar - Solidarität statt Ausgrenzung – Für eine offene und freie Gesellschaft“ kamen am 13.10.2018 über 240.000 Menschen in Berlin zusammen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Hass und Rassismus zu setzen (Die Tagesschau berichtete am 14.10.2018). Diese erfreulichen Zahlen verdeutlichen eins: Es gibt eine Vielzahl an Menschen, die sich gegen die aktuelle Politik vereinen, sich für Flüchtlinge und Menschenrechte einsetzen und gemeinsam friedlich gegen rechte Tendenzen ein Zeichen setzen.

Auch in anderer Weise wird dieses Anliegen tatkräftig unterstützt, nämlich durch die vielen Ehrenamtlichen, die sich für eine solidarischere Gesellschaft einsetzen. Um das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW zu ehren und diese in ihrer Arbeit zu stärken, verleiht der Flüchtlingsrat NRW zum zweiten Mal seinen Ehrenamtspreis. Die Verleihung des Ehrenamtspreises 2018 wird vorgenommen:
am 17. November 2018 von 15 bis 19.30 Uhr im Kulturzentrum Zeche Carl, Wilhelm-Nieswandt-Allee 100, 45326 Essen (Altenessen).
Wir laden herzlich zur Teilnahme ein!
Um eine Anmeldung an aktionen.at.frnrw.de wird gebeten, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.
Programmheft Ehrenamtspreis

In diesem Newsletter berichten wir unter anderem über die aktuelle Situation an Europas Außengrenzen am Beispiel der griechischen Insel Lesbos sowie der kroatisch-bosnischen Grenze. Außerdem stellen wir die Kampagne von PRO ASYL und den landesweiten Flüchtlingsräten #NichtMeineLager vor. Des Weiteren be-fassen wir uns mit dem Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte, dem Eckpunktepapier zur Fach-kräfteeinwanderung aus Drittstaaten und der Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge.

Wenn Ihr einen Artikel in diesem Newsletter kommentieren, kritisieren oder loben wollt, schreibt einfach eine E-Mail an die Adresse . Unter www.frnrw.de könnt Ihr Euch für den Newsletter an- oder abmelden.

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Weitere Newsletter finden Sie hier.

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Ehrenamtspreis 2018

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW geht an Initiative aus Bedburg-Hau

Das Video der Initiative aus Bedburg-Hau finden Sie hier, sowie hier die Pressemitteilung von der Verleihung.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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