| Aktuell, EhrenamtsNews EhrenamtsNews 2/2019, Schwerpunkt: Gesundheit

Liebe Ehrenamtliche, liebe Leserinnen und Leser,

Vieles ist passiert in den letzten Wochen: Auf dem Mittelmeer müssen Seenotretterinnen und gerettete Flüchtlinge wieder tagelang nach einem sicheren Hafen suchen. Das Bundesinnenministerium will mit dem geplanten „Geordnete-Rückkehr-Gesetz“ abgelehnte Asylsuchende weiter entrechten und zivilgesellschaftliches Engagement für Flüchtlinge kriminalisieren. BAMF-Präsident Sommer und CDU-Bundestagsabgeordnete fordern vor diesem Hintergrund, die finanzielle Förderung der Landesflüchtlingsräte aus öffentlichen Mitteln zu beenden.
Zum Glück steht solchen Nachrichten weiterhin das tatkräftige Engagement vieler Ehrenamtlicher gegenüber, die vor Ort praktische Unterstützung für Schutzsuchende leisten. Neben vielen anderen Aufgaben kann dazu auch gehören, eine adäquate Inanspruchnahme des Gesundheitssystems zu gewährleisten. Wie die medizinische Versorgung von Schutzsuchenden in Deutschland rechtlich geregelt ist und wie Ehrenamtliche ihnen in Gesundheitsfragen zur Seite stehen können, steht daher im Fokus dieser EhrenamtsNews. Auch flüchtlingspolitische Nachrichten aus NRW, neue Veröffentlichungen und Veranstaltungshinweise haben in dieser Ausgabe wieder ihren festen Platz. Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre!

Schwerpunkt: Gesundheit

  • Rechtlicher Hintergrund
  • Praktische Unterstützung im Einzelfall
  • Strukturelle Unterstützung durch die Einführung der Gesundheitskarte
  • Gesundheitsversorgung für Menschen ohne Papiere
  • Flucht und Traumatisierung
  • Engagement im Fokus
  • Die Medizinische Flüchtlingshilfe Düsseldorf

Aktuelles

  • Großdemonstration am 19. Mai: „Ein Europa für alle – deine Stimme gegen Nationalismus!“
  • Neuer NRW-Erlass zum Bleiberecht für gut integrierte Geduldete
  • NRW-Kommunen wollen aus Seenot gerettete Flüchtlinge aufnehmen

In eigener Sache

  • Bald online: Webforum Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)
  • Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen gegenüber Flüchtlingen: jetzt auch als Printversion

Veröffentlichungen und Materialien

  • Neue Ausstellung von PRO ASYL: Menschen & Rechte sind unteilbar
  • Mehrsprachige Erklärvideos für Flüchtlinge zur Ausbildungsduldung
  • Studie: Alltagsleben und Integrationsprozesse geflüchteter Menschen
  • Arbeitshilfe zum Verbraucherschutz in einfacher Sprache

Termine

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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