| Aktuell, Asylpolitisches Forum, Asylpolitisches Forum 2019 - Wenn Recht zu Unrecht wird: Wie sichern wir den Flüchtlingsschutz?

Das Asylpolitische Forum 2019 findet statt vom 29. November bis 01. Dezember 2019 zum Thema: Wenn Recht zu Unrecht wird: Wie sichern wir den Flüchtlingsschutz?

Das „geordnete Rückkehrgesetz“, das am 21.08.2019 in Kraft trat, stellt den bisherigen Höhepunkt einer langen Reihe von Gesetzen seit 2015 dar, die Flüchtlingen grundlegende Rechte entziehen und allein dem Ziel von Ausreise und Abschiebung dienen.
Unter anderem wird damit der verfassungswidrige vollständige Ausschluss von sämtlichen Sozialleistungen bei in anderen EU-Staaten anerkannten Flüchtlingen vorgegeben, Abschiebungshaftgründe werden ausgeweitet und der unionsrechtswidrige Vollzug der Abschiebungshaft in regulären Gefängnissen wird ermöglicht, eine neue „Duldung light“ als Status dritter Klasse für „unerwünschte“ Geflüchtete wird eingeführt, der Umgang mit traumatisierten und psychisch erkrankten Geflüchteten wird verschärft, indem psychologische Stellungnahmen bei der Prüfung auslandsbezogener Abschiebungshindernisse nicht mehr berücksichtigt werden sollen – und viele Repressalien mehr.
Auch auf europäischer Ebene wird permanent an der Schlechterstellung von Flüchtlingen gearbeitet – bis hin nicht nur zur Verweigerung staatlicher Seenotrettung, sondern gar zur von der EU geduldeten Kriminalisierung privater Seenotrettung vor allem durch die italienische Regierung.
Das Recht wird so zum politischen Instrument einer auf Abschottung und Abwehr ausgerichteten Flüchtlingspolitik und vom Fundament der Grund- und Menschenrechte abgelöst.
Gerade jetzt bedarf es der Engagierten für den Flüchtlingsschutz, die sich weiter für die Rechte von Flüchtlingen einsetzen, sie begleiten, beraten und auch politischen Widerstand zeigen.
Beim 33. Asylpolitischen Forum werden wir dieser Entwicklung in vielen Fachbeiträgen, aber auch in der Diskussion mit Verantwortlichen aus Politik und Verwaltung nachgehen und nach dem suchen, was den Flüchtlingsschutz stärkt.

Die Einladung inklusive des Tagungsprogramms finden Sie hier.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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