Teilen:

Unterbringung

In NRW gibt es zwei Ebenen der Unterbringung von Flüchtlingen: die Landesaufnahme und die Unterbringung auf kommunaler Ebene. Zuständig für die Aufnahme und somit für die Unterbringung in der ersten Zeit nach der Ankunft ist das Land NRW. Dabei werden die Asylsuchenden in Sammeleinrichtungen untergebracht, die von Größe, Lage Belegung etc. her stark variieren. Erst nach einer Zuweisung durch die Bezirksregierung Arnsberg  werden die Kommunen zuständig. In den Kommunen werden Flüchtlinge in Sammeleinrichtungen oder Wohnungen untergebracht. Oftmals müssen Flüchtlinge über Jahre in Gemeinschaftsunterkünften wohnen. Aufgrund asylrechtlicher Verschärfungen in den letzten Jahren bleiben viele Flüchtlinge bis zum Abschluss des Asylverfahrens und auch bis zur Abschiebung in einer Landeseinrichtung – ohne jemals kommunal zugewiesen zu werden.

Die mangelnde Vorbereitung auf steigende Flüchtlingszahlen hat nicht erst seit 2015 zu einer Überforderung von Land und Kommunen bei der Unterbringung von Asylsuchenden geführt. Vielfältige Probleme resultierten daraus, wie die vielfache Unterbringung in Notunterkünften wie Turnhallen, Leichtbauhallen, Schulen und Containern , mangelnde Betreuung und Versorgung etc.

Erst als Reaktion auf gewaltsame Übergriffe von Sicherheitspersonal auf Asylsuchende in Landesaufnahmeeinrichtungen wurden auf Landesebene verbindliche Standards für die Unterbringung in Landeseinrichtungen festgelegt. Zudem gilt seit März 2017 ein verbindliches Gewaltschutzkonzept für die Aufnahmeeinrichtungen des Landes. Für die Unterbringung auf kommunaler Ebene stehen Standards solcher Art noch aus. Der Flüchtlingsrat NRW fordert seit Jahren die Unterbringung in Wohnungen sowie verbindliche Mindeststandards und Gewaltschutzkonzepte auch auf kommunaler Ebene.


Aktuell, kommunale Flüchtlingsunterbringung Neue Broschüre zur kommunalen Integrationspolitik

Anbei finden Sie eine neue Broschüre der Friedrich-Ebert-Stiftung:
Ob Integration gelingt oder nicht, entscheidet sich vor Ort, in der Kommune. Was sind erfolgreiche Rahmenbedingungen hierfür? Wie können zugewanderte Menschen in den Arbeits- und Wohnungsmarkt integriert werden, wie die bestmögliche...

Weiterlesen


Unterbringung, Kinder und Familie Handbuch zu Schutz- und Spielräumen für Kinder

Anbei finden Sie ein "Handbuch zu Schutz- und Spielräume für Kinder" von Save the Children, welches sich mit Schutz- und Speilräumen für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften beschäftigt. "Die Schutz- und Spielräume ermöglichen Kindern anhand gezielter Aktivitäten und eines bedarfsorientierten...

Weiterlesen



Unterbringung "NO AnkER" Logos zum Download

Als Protest gegen die sogenannten AnkER-Zentren hat die griechische Grafikerin Tina Salma zwei NO-AnkER-Logos entworfen, welche zur freien Verfügung stehen.
Wer sich also, wie wir, gegen diese sogenannten AnkER-Zentren positionieren möchten, kann sich die Logos hier lizenzfrei downloaden:
Logo...

Weiterlesen







Integrationsgesetz, Aufnahmeeinrichtungen des Landes Diakonie und Caritas zu Ankerzentren

Anbei finden Sie einen gemeinsamen Brief der Caritas und der Diakonie an die TeilnehmerInnen der Innenministerkonferenz vom 06. bis 08. Juni:
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Innenminister und -senatoren der Länder,sehr geehrter Herr Bundesminister des Innern, für Bau und Heimat,
der...

Weiterlesen


Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW Asylstufenplan und Überlegungen für sogenannte AnKERzentren

Schreiben der Arbeitsgemeinschaft der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege des Landes Nordrhein-Westfalen vom 5. Juni 2018:
Sehr geehrter Herr Minister Dr. Stamp,  am 24. April d.J. veröffentlichte die Landesregierung den „NRW Asylstufenplan zur Entlastung der Kommunen“. Wir bedanken uns für...

Weiterlesen



Ehrenamtspreis 2018

Am 17. November 2018 wird wieder der Ehrenamtspreis verliehen! 

Die Bewerbungsfrist endet am 25.03.2018.Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 finden Sie hier.

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

[weiterlesen]

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" kann ab sofort unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter


  Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

© Flüchtlingsrat NRW 2018