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Qualitätsstandards auf Landesebene

In Reaktion auf gewaltsame Übergriffe von Sicherheitspersonal auf Bewohner*innen von Landesaufnahmeeinrichtungen wurden Ende 2014 verbindliche Mindeststandards für die Unterbringung in Landeseinrichtungen im Rahmen der Leistungsbeschreibung festgelegt, die jeweils für die Betreuungsverbände und die Sicherheitsdienstleister gelten.  Zudem wurden in einem 8-Punkte-Plan strengere Standards für den Einsatz von Sicherheitskräften festgelegt.  Die Mindeststandards werden unter Beteiligung von Akteuren aus dem Flüchtlingsbereich evaluiert und fortgeschrieben.

Zudem gilt seit April 2017 ein verbindliches Landesgewaltschutzkonzept für die Aufnahmeeinrichtungen des Landes. Das Gewaltschutzkonzept ist Teil der Umsetzung der Erfordernisse aus der EU-Aufnahmerichtlinie. Es beinhaltet bauliche, organisatorische und institutionelle sowie sozialpädagogische und psychologische Maßnahmen, um Gewalt in den Landesaufnahmeeinrichtungen vorzubeugen bzw. darauf zu reagieren. Das Konzept wurde von den zuständigen Landesministerien im Dialog mit Nichtregierungsorganisationen aus dem Bereich der Flüchtlingshilfe, der Frauen- und Mädchenhilfeinfrastruktur, der Landeskoordination der Anti-Gewalt-Arbeit für Lesben und Schwule in NRW sowie der Kinder- und Jugendhilfe entwickelt.

Die Umsetzung des Konzepts steht an vielen Stellen noch aus und muss kritisch begleitet werden. Die Bezirksregierung Arnsberg überwacht die Einhaltung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards durch Mobile Kontrollteams (MKT). Darüber hinaus wurde ein „dezentrales Beschwerdemanagement“ an allen Standorten der Aufnahmeeinrichtungen eingerichtet. Flüchtlinge können sich mit Anregungen und Beschwerden an die dezentrale Beschwerdestelle wenden, die zur Lösungsfindung mit den beteiligten Akteuren vor Ort beitragen soll. Wenn es um grundsätzliche Mängel geht oder Menschenrechte verletzt werden, wird die Überregionale Koordinierungsstelle hinzugezogen, die beim Flüchtlingsrat NRW angesiedelt ist. Ziel ist es, die Qualität der Unterbringung zu verbessern.


Kinder und Familie, Qualitätsstandards auf Landesebene Handbuch zu Schutz- und Spielräumen für Kinder

Anbei finden Sie ein "Handbuch zu Schutz- und Spielräume für Kinder" von Save the Children, welches sich mit Schutz- und Speilräumen für Kinder in Gemeinschaftsunterkünften beschäftigt. "Die Schutz- und Spielräume ermöglichen Kindern anhand gezielter Aktivitäten und eines bedarfsorientierten...

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Anbei finden Sie ein "Positionspapier: Soziale Arbeit mit Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften – Professionelle Standards und sozialpolitische Basis".
Das Positionspapier ist in deutscher und englischer Sprache erhältlich und "soll eine Grundlage für die professionelle Selbstverständigung in...

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Unterbringung von Flüchtlingen, Qualitätsstandards auf Landesebene FRNRW-Petition: Mindeststandards Flüchtlingsunterkünfte

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. hat eine Petition für eine menschenwürdige Unterbringung von Flüchtlingen gestartet. Unterstützen Sie unter petition.frnrw.de unsere Forderung nach verpflichtenden Mindeststandards! Den entsprechenden Flyer können Sie hier herunterladen und für eine größtmögliche...

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Ehrenamtspreis 2018

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW geht an Initiative aus Bedburg-Hau

Das Video der Initiative aus Bedburg-Hau finden Sie hier, sowie hier die Pressemitteilung von der Verleihung.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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