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| Landesaufnahmesystem in NRW Erstaufnahmeeinrichtungen (EAE)

Wenn NRW für die Aufnahme eines Asylsuchenden zuständig ist, wird dieser in der Regel mit einem Shuttle-Bus aus der Landeserstaufnahmeeinrichtung (LEA) in die für ihn bestimmte Aufnahmeeinrichtung gebracht. Schutzsuchende, die aus anderen Bundesländern nach NRW verteilt werden, melden sich direkt bei der zuständigen Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) in NRW. NRW betreibt derzeit sechs sog. Erstaufnahmeeinrichtungen. Die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes NRW liegen in den Städten Unna, Bonn, Köln, Essen, Mönchengladbach und Bielefeld. In diesen können jeweils zwischen 500 und 1000 Personen untergebracht werden.
Die Erstaufnahmeeinrichtungen liegen in der Verantwortung der jeweiligen Kommune unter Aufsicht der Bezirksregierungen. Für die Unterbringung und Versorgung der Schutzsuchenden in den Einrichtungen werden privatgewerbliche oder gemeinnützige Betreuungsdienstleister beauftragt.
In jeder Erstaufnahmeeinrichtung ist mindestens eine Asylverfahrensberatungsstelle angesiedelt, die unabhängig von behördlichen Stellen zum Asylverfahren berät und informiert. Die Kontaktdaten der entsprechenden Stellen finden Sie in unserem Netzheft.
In der Erstaufnahmeeinrichtung werden die Schutzsuchenden registriert, d.h. erkennungsdienstlich behandelt. Den Schutzsuchenden wird daraufhin eine Bescheinigung über die Meldung als Asylsuchender (Ankunftsnachweis) (§ 63a AsylG) ausgestellt, der die Registrierung als Asylsuchender in Deutschland bescheinigt. In der Erstaufnahmeeinrichtung wird zudem eine Gesundheitsuntersuchung (§ 62 AsylG) durchgeführt, die im AKN vermerkt wird.
In der Regel findet ein bis zwei Tage nach Ankunft in der EAE die förmliche Asylantragstellung im der EAE zugeordneten Ankunftszentrum des BAMF statt.
Auch die Anhörung im Asylverfahren durch das BAMF soll möglichst während des Aufenthalts in der EAE erfolgen. Der Aufenthalt in der Erstaufnahmeeinrichtung dauert i.d.R. etwa eine Woche bis 10 Tage. Danach folgt der Transfer in eine Zentralen Unterbringungseinrichtung (ZUE).

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Ehrenamtspreis 2018

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW geht an Initiative aus Bedburg-Hau

Das Video der Initiative aus Bedburg-Hau finden Sie hier, sowie hier die Pressemitteilung von der Verleihung.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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