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Schutzkonzepte

Geflüchtete LSBTI* stellen eine in hohem Maße von Gewalt und Mehrfachdiskriminierung bedrohte Personengruppe dar. Aufgrund ihrer Vulnerabilität unterliegen sie einer besonderen Schutzbedürftigkeit, welche für ihre Unterbringung spezielle Präventions- oder Deeskalationsmaßnahmen erfordert.

Das Land NRW hat diesem Umstand Rechnung getragen und im März 2017 ein verbindliches Gewaltschutzkonzept für die Aufnahmeeinrichtungen des Landes verabschiedet. Für kommunal betriebene Einrichtungen hingegen existieren noch keinerlei Standards.

Die folgenden Einträge bieten sachkundige Informationen zu den Anforderungen an Unterkünfte sowie Beispielnennungen von "Best Practice"-Umsetzungsmöglichkeiten, die aufzeigen, wie eine gelungene Betreuung und Unterbringung von LSBTI*-Flüchtlingen aussehen kann.


LSBTI, Wissenswertes, Best Practice Regenbogenunterkunft bietet Hilfe und Therapie

LSBTI*-Flüchtlinge sind vielfach von Angst und Nachstellungen wegen ihrer Sexualität betroffen. Ein Best Practice Beispiel bietet die Regenbogen-Unterkunft in Wiesbaden, wo Hilfe bis hin zur Therapie angeboten wird.

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Anforderungen an Unterkünfte, Asylverfahren Erlass zur Umsetzung des beschleunigten Verfahren

Anbei finden Sie den Erlass des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen vom 14. Juni 2018 bezüglich der Umsetzung des beschleunigten Verfahrens im Rahmen des Stufenplans.
Außerdem finden Sie hier die entsprechende Verwaltungsvereinbarung bzgl. der...

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LSBTI, Materialien, Anforderungen an Unterkünfte, Schutzkonzepte, Arbeitshilfen LSBTI*-Flüchtlinge in NRW – Ein Merkblatt für Kommunen

Im Rahmen des Projektes Infopool LSBTI* ist ein Merkblatt für Kommunen entstanden, welches erste Informationen für die Mitarbeiter_innen der Kommunen über die Situation von LSBTI*-Flüchtlingen bietet und auf bauliche, organisat­orische und personelle Bedingungen hinweist, die gegeben sein müssen,...

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LSBTI, Best Practice, Schutzkonzepte Erste Unterkunft für LSBTI*-Flüchtlinge in Köln

Stadt Köln stellt seit Dezember 2016 separaten Wohnraum für besonders Schutzbedürftige zur Verfügung. Die ersten fünf Plätze in einer solchen Wohnung konnten bereits im Dezember 2016 bezogen werden. Betreut werden die ersten Bewohner vom Sozialdienst Katholischer Männer (KSM). In Kürze sollen zudem...

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Best Practice, LSBTI, Schutzkonzepte Beschluss: Masterplan Integration und Sicherheit

24.05.2016: Der Berliner Senat hat den "Masterplan Integration und Sicherheit" beschlossen, mit dem Asylsuchende in das Stadtleben eingebunden werden sollen. Das Programm listet schwule, bisexuelle, trans- und intergeschlechtliche Menschen als Gruppe von "besonders Schutzbedürftigen" auf, für die...

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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