| Seenotrettung UNHCR: Mittelmeerüberquerungen tödlicher denn je

Pressemitteilung des UNHCR vom 3. September 2018:

Aktueller Desperate Journeys Bericht von UNHCR zeigt die Gefahren der Wege nach Europa auf

Vor drei Jahren gingen die Fotos des toten Alan Kurdi an einem türkischen Strand um die Welt. Heute zeigt ein aktueller Bericht von UNHCR, dem UN-Flüchtlingshilfswerk, dass die Überquerung des Mittelmeers noch gefährlicher geworden ist. Bei dem verzweifelten Versuch, Europa zu erreichen, sind allein dieses Jahr 1.600 Menschen gestorben oder wurden als vermisst gemeldet.

Der UNHCR-Bericht Desperate Journeys (etwa: Verzweifelte Überfahrten) zeigt außerdem, dass die Gesamtzahl der nach Europa kommenden Menschen zwar drastisch zurückgegangen, die Zahl der Todesfälle aber gleich geblieben ist, gerade auf der zentralen Mittelmeerroute. Dort starb oder verschwand zwischen Januar und Juli 2018 jeder 18. Mensch, verglichen mit jedem 42. im gleichen Zeitraum 2017.
 

“Dieser Bericht bestätigt erneut, dass die Überquerung des Mittelmeeres eine der tödlichsten Passagen der Welt ist”, sagte Pascale Moreau, Direktorin des UNHCR-Büros für Europa. “Die Zahl der Menschen, die an Europas Küsten ankommen, sinkt. Es stellt sich nunmehr nicht mehr die Frage, ob Europa die Ankunftszahlen bewältigen kann, sondern ob es sich menschlich genug zeigt, Leben zu retten”. UNHCR hat gemeinsam mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) mehrfach ein transparentes, regionales Verfahren für die Rettung und Ausschiffung von in Seenot geratenen Menschen im Mittelmeer gefordert.


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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

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Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

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Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen! Argumentationshilfen gegen Vorurteile

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. stellt Argumentationshilfen zur Entkräftung von Vorurteilen bereit. Neben dem Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand Juli 2021) haben wir zusätzlich eine ausführlichere Argumentationshilfe zur Entkräftung von Vorurteilen (Stand Januar 2022) erstellt.

Die Argumentationshilfen finden Sie hier.

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ aktualisiert (Stand Dezember 2021).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Februar 2022, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.

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Flüchtlingsunterkünfte in NRW

Der Flüchtlingsrat NRW veröffentlichte seine Broschüre mit den Ergebnissen der Fragebogenerhebung aus dem Frühjahr 2021 zur Lebenssituation in den kommunalen Flüchtlingsunterkünften Nordrhein-Westfalens (Stand: März 2022).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

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