| Bleiberecht Köln: Bleiberechtsperspektiven für langjährig geduldete Menschen

Am 20.03.2018 stimmte der Rat der Stadt Köln der Beschlussvorlage „Bleiberechtsperspektiven für langjährig geduldete Menschen in Köln“ der Stadtverwaltung zu. Diese setzt zwei Beschlüsse des Hauptausschusses des Stadtrats für mehr Bleiberechte für Kölner Flüchtlinge um. Der Stadtrat beschloss am 20.03.2018 u.a., eine Projektgruppe „Bleiberechtsprüfung für Langzeitgeduldete“ einzusetzen, deren primäres Ziel es sein wird, Menschen, die seit vielen Jahren in Köln im Status der Duldung leben, ein Bleiberecht einzuräumen bzw. gemeinsam mit betreuenden Trägern eine Bleiberechtsperspektive aufzubauen. Für die Projektgruppe werden im Haushaltsjahr 2019 fünf Vollzeitstellen geschaffen und 170.000 Euro an Sachmitteln zur Verfügung gestellt. In einer Antwort der Stadt Köln auf die Anfrage „Bleiberechte in Köln – Wie hat sich die Zahl der Abschiebungen aus Köln entwickelt?“ der Ratsgruppe Bunt vom 12.03.2018 heißt es: „Derzeit leben 5.590 Geduldete in Köln, davon 839 mehr als 5 und [weitere] 983 mehr als 10 Jahre.“ 2017 wurden in Köln 52 Aufenthaltstitel nach § 25a AufenthG, 26 Aufenthaltstitel nach § 25b AufenthG, 1.611 Aufenthaltstitel nach § 25 V AufenthG sowie 90 Ausbildungsduldungen nach § 60a AufenthG erteilt.

Stadt Köln: Beschlussvorlage „Bleiberechtsperspektiven für langjährig geduldete Menschen in Köln“ (02.03.2018)

Antwort der Stadt Köln auf die Anfrage „ Bleiberechte in Köln – Wie hat sich die Zahl der Abschiebungen aus Köln entwickelt?“ der Ratsgruppe Bunt (12.03.2018)

Dieser Artikel ist Teil des Schnellinfo 03/2018.

Zurück zu "Bleiberecht"

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann ab sofort gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter
oder abonnieren Sie unseren RSS-Feed


Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

© Flüchtlingsrat NRW 2019