Besonders Schutzbedürftige

Laut der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33/EU) besteht insbesondere für diese Personengruppen ein erhöhter Schutzbedarf: (unbegleitete) Minderjährige (siehe hierzu auch UMF), Menschen mit Behinderungen, Menschen mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen (siehe hierzu auch Krankheit + Traumatisierung), Schwangere und Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Außerdem für Überlebende von Menschenhandel, Folter, Vergewaltigung und allen anderen Formen physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt.

Erhöhter Schutzbedarf bedeutet, dass die EU-Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet sind, die jeweils besonderen Bedürfnisse dieser vulnerablen und von Mehrfachdiskriminierungen betroffenen Menschen im Asylverfahren, in der Unterbringung und der Rehabilitation zu berücksichtigen.
Die materielle und medizinische Versorgung erfolgt im Rahmen von § 4 und § 6 des AsylbLG.

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Besonders Schutzbedürftige, Best Practice Unterkunft für alleinreisende Frauen in Troisdorf

In Troisdorf besteht eine Unterkunft für geflüchtete, alleinreisende Frauen. Stadt und Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) teilen sich die Kosten der Einrichtung. Es ist das erste Projekt dieser Art im Rhein-Sieg-Kreis.

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Besonders Schutzbedürftige, Best Practice Integrationsprojekt der Naturjugend NRW für geflüchtete Kinder

Als ein gutes Beispiel aus dem Bereich "Best Pratice" bezüglich der Integration von geflüchteten Kindern ist das Projekt "Integration von jungen Geflüchteten in die NAJU" der Naturschutzjugend NRW hervorzuheben, welches im Mai 2016 startete und im Dezember 2016 seinen Abschluss feierte.

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Paritätisches Kooperationsprojekt zur Flüchtlingshilfe für verbesserte Unterbringung von Flüchtlingsfrauen
In einer der geplanten Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in München entsteht zum Jahresbeginn 2016 eine reine Frauen-Flüchtlingseinrichtung, in der ausschließlich Flüchtlingsfrauen mit...

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In Berlin-Friedenau geht die erste Unterkunft in Betrieb, die ausschließlich alleinstehenden, geflüchteten Frauen mit ihren Kindern zur Verfügung steht.
Um zur Eröffnungsrede (11.03.2016) von Dilek Kolat, Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, zu gelangen, bitte...

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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