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| LSBTI, Wissenswertes, Besonders Schutzbedürftige Queer Refugees Network Leipzig kritisiert Ablehnungsbescheid des BAMF

Update (10.12.2018)
Das Queer Refugees Network Leipzig hat darüber berichtet, dass die Betroffene am frühen Morgen des 6. Dezember unter menschenunwürdigen Bedingungen, ohne ihre Protesen und gefesselt und geknebelt nach Albanien abgeschoben wurde.

(08.10.2018) Das Queer Refugees Network Leipzig kritisiert deutlich den Ablehnungsbescheid einer lesbischen Romni aus Albanien, der beide Beine amputiert wurden. Somit ist sie durch Ableismus, Antiziganismus und Homophobie von multiplen Diskriminierungserfahrungen bedroht.

In Albanien wurde die Betroffene von ihrer Familie misshandelt und nicht an die Öffentlichkeit gelassen. Deutschland erreichte sie mit einem angeblichen Unterstützer, der sich als ihr Ehemann ausgab und in der Asylunterkunft kam es erneut zu Freiheitsberaubung und Zwangsprostitution. Das Netzwerk weist daraufhin, dass sich die Betroffene außerdem an die Sozialberatung wandte, dort aber die Reaktion erhielt, dass es "negative Konsequenzen für sie haben könnte, wenn sich sich jetzt an das BAMF wenden würde".

Diese negativen Konsequenzen wäre wohl ohnehin obsolet gewesen, wertete das BAMF doch die Freiheitsberaubung der Eltern in Albanien als "grundsätzlich wohlgesonnen und (dass) sie die Antragstellerin nur eingeschlossen haben, um sie nach Auffassung der Eltern zu schützen".

Mehr Infos gibt es hier und hier.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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