| Bundes- und Landesaufnahmeprogramme Ringen um Lösung bei Nachforderungen von Flüchtlingspaten

Beitrag von Alexander Budde im deutschlandfunk vom 7. Januar 2019: 

Sie wollen Geflüchtete eigentlich bei ihrer Ankunft in Deutschland unterstützen: Menschen, die eine Bürgschaft übernehmen. Wegen einer Gesetzesverschärfung 2016 fordern Jobcenter von den Flüchtlingspaten aber teilweise hohe Geldsummen nach. Niedersachsen arbeitet jetzt an einer politischen Lösung.

„Das ist mein Ordner der Verpflichtungserklärungen. Da ist der Name desjenigen, für den ich gebürgt habe. Die Verpflichtungserklärung, also bei mir hier Ende September 2014.“

Günter Schütte gehörte er zu den Ersten in Wolfsburg, die eine Verpflichtungserklärung gegenüber der Ausländerbehörde unterzeichneten, um Menschen in größter Not zur Flucht aus dem syrischen Bürgerkrieg zu verhelfen. Womit wohl keiner der Bürgen rechnete: Der Staat fordert die vollen Unterhaltskosten seit Einreise der Schützlinge zurück. In ganz Deutschland haben die Jobcenter entsprechende Bescheide verschickt.

„In meinem Fall sind das knapp 80.000 Euro, die für die fünf Menschen zusammenkommen.“

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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