| Abschiebungshaft PM des MIK NRW: Abschiebehaftanstalt in Büren wird ausgebaut

Pressemitteilung des MIK vom 10. Mai 2017: 

NRW baut seine Abschiebehaftanstalt in Büren noch im Mai auf 140 Plätze aus. Um die Bewachung der zusätzlichen Häftlinge sicherzustellen, helfen vorübergehend jeweils sechs Beamte der Bereitschaftspolizei im Früh- und Spätdienst aus. „Nur dank dieser kurzfristigen Unterstützung der NRW-Polizei ist der schnelle Ausbau möglich“, erklärte Innenminister Jäger. Die Polizisten werden für diese Aufgabe geschult. Derzeit läuft die Akquise für neues zusätzliches Personal für die Einrichtung in Büren. Dieses soll die Polizisten Ende Juli 2017 dann ablösen.

Bereits jetzt ist die Anstalt in Büren mit 120 Plätzen bundesweit die größte ihrer Art. Nach dem Start in 2015 mit 80 Plätzen wurde die Einrichtung kontinuierlich zunächst auf 100 und zuletzt Anfang 2017 auf 120 Plätze erweitert. „Abschiebungshaft darf in Deutschland nicht wegen Platzmangel scheitern. Deshalb stellen wir in Büren sicher, dass der Bedarf in NRW und Amtshilfeersuchen anderer Bundesländer entsprochen werden kann“, sagte Jäger. Im vergangenen Jahr beruhte etwa jeder fünfte Fall auf einem solchen Ersuchen. Bislang gibt es entsprechende Einrichtungen nur in Niedersachsen, NRW, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg. Die Einrichtung in Brandenburg ist aktuell geschlossen. „Auch das muss aufgefangen werden. Deshalb ist es wichtig, dass alle Bundesländer Plätze für die Abschiebungshaft schaffen“, erläuterte der Minister.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Mit dem Ehrenamtspreis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchte einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

Keine Propaganda auf Kosten von Flüchtlingen! Argumentationshilfen gegen Vorurteile

Der Flüchtlingsrat NRW e.V. stellt Argumentationshilfen zur Entkräftung von Vorurteilen bereit. Neben dem Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand Juli 2021) haben wir zusätzlich eine ausführlichere Argumentationshilfe zur Entkräftung von Vorurteilen (Stand März 2022) erstellt.

Die Argumentationshilfen finden Sie hier.

Broschüre zum Engagement für Flüchtlinge in Landesunterkünften

Der Flüchtlingsrat NRW hat die Broschüre „Ehrenamtlich engagiert – für Schutzsuchende in und um Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW“ aktualisiert (Stand Dezember 2021).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Februar 2022, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.

Mehr dazu

Flüchtlingsunterkünfte in NRW

Der Flüchtlingsrat NRW veröffentlichte seine Broschüre mit den Ergebnissen der Fragebogenerhebung aus dem Frühjahr 2021 zur Lebenssituation in den kommunalen Flüchtlingsunterkünften Nordrhein-Westfalens (Stand: März 2022).

Die Broschüre können Sie hier herunterladen.

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