| Presseerklärungen des FRNRW Ehrenamtspreis geht an Initiative aus Ense

Bochum, den 29.10.2016
Pressemitteilung 09/2016

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den mit 500 Euro dotierten Ehrenamtspreis am Samstagabend an die Initiative „Flüchtlinge werden Nachbarn – in Ense“

Über 130 Gäste haben der Ehrenamtspreisverleihung des Flüchtlingsrats NRW in Essen, in der Zeche Carl, beigewohnt. Der Ehrenamtspreis wurde zum ersten Mal – anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Flüchtlingsrats NRW in diesem Jahr – ausgelobt. Der Preis steht symbolisch für den ehrenamtlichen Einsatz unzähliger Menschen in ganz Nordrhein-Westfalen. Aus über 50 eingegangenen Bewerbungen waren im Vorhinein acht Initiativen und Einzelpersonen ausgewählt worden. Eine Jury aus VertreterInnen von Amnesty International, dem DGB und dem Flüchtlingsrat NRW hatte aus diesen acht Bewerbungen den Preisträger ausgewählt. Im Rahmen der Preisverleihung wurden dann die acht FinalistInnen in Kurzfilmen vorgestellt, bevor die Entscheidung für die Enser Initiative verkündet wurde. "Flüchtlinge werden Nachbarn – in Ense" entstand im Mai 2015 aus einem Schulprojekt, das sich mit Flüchtlingen in der kleinen Gemeinde im nördlichen Sauerland beschäftigte. Der Name der Initiative ist Programm: durch begleitete Behördengänge und ein vielfältiges Veranstaltungsangebot gelingt es, den Flüchtlingen vor Ort die Integration ins Gemeindeleben zu erleichtern. Birgit Naujoks, Geschäftsführerin des Flüchtlingsrats NRW, begründete die Entscheidung der Jury wie folgt: „Im ländlichen Bereich haben es die Flüchtlingsinitiativen oft besonders schwer, gerade wenn sie wenig Unterstützung durch die Gemeinden erhalten. Wir haben uns für die Auszeichnung von ‚Flüchtlinge werden Nachbarn‘ entschieden, auch weil uns besonders der nachhaltige Ansatz auf Augenhöhe überzeugt hat“.

Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen eröffnete die Veranstaltung und hob die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für Flüchtlinge, vor allem in den letzten Monaten, in NRW hervor.

Dass der Flüchtlingsrat NRW auch nach 30-jährigem Bestehen noch immer dringend gebraucht wird, ist kein Anlass zum Feiern. Doch wurde zum Ausklang der Preisverleihung auf die bereits errungenen Erfolge und auf eine bessere asylpolitische Zukunft in Nordrhein-Westfalen angestoßen.

Für Rückfragen steht Geschäftsführerin Birgit Naujoks unter der Telefonnummer 0234 58731560 gerne zur Verfügung.

Die Pressemitteilung als PDF-Datei zum herunterladen finden Sie hier.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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