Besonders Schutzbedürftige

Laut der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33/EU) besteht insbesondere für diese Personengruppen ein erhöhter Schutzbedarf: (unbegleitete) Minderjährige (siehe hierzu auch UMF), Menschen mit Behinderungen, Menschen mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen (siehe hierzu auch Krankheit + Traumatisierung), Schwangere und Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Außerdem für Überlebende von Menschenhandel, Folter, Vergewaltigung und allen anderen Formen physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt.

Erhöhter Schutzbedarf bedeutet, dass die EU-Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet sind, die jeweils besonderen Bedürfnisse dieser vulnerablen und von Mehrfachdiskriminierungen betroffenen Menschen im Asylverfahren, in der Unterbringung und der Rehabilitation zu berücksichtigen.
Die materielle und medizinische Versorgung erfolgt im Rahmen von § 4 und § 6 des AsylbLG.

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Paritätisches Kooperationsprojekt zur Flüchtlingshilfe für verbesserte Unterbringung von Flüchtlingsfrauen
In einer der geplanten Gemeinschaftsunterkünfte für Geflüchtete in München entsteht zum Jahresbeginn 2016 eine reine Frauen-Flüchtlingseinrichtung, in der ausschließlich Flüchtlingsfrauen mit...

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Das Büro für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen der Universitätsstadt Gießen hat im Februar 2016 ein "Konzept zur Gewaltprävention und zum Gewaltschutz von besonders vulnerablen Gruppen in Unterkünften für Geflüchtete" erarbeitet.
In der Einleitung heißt es: 
"Das vorliegende Konzept setzt die...

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Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale e.V. für Überlebende von sexualisierter Gewalt in Kriegs- und Krisenkontexten und der Kölner Flüchtlingsrat e.V. haben ein "Positionspapier zum Gewaltschutz von Frauen und Mädchen in Flüchtlingsunterkünften des Landes Nordrhein-Westfalen" an das...

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Pressemitteilung von medica mondiale und dem Kölner Flüchtlingsrat vom 09.06.2016:
"Landesflüchtlingsräte brauchen endlich ein auf die Bedürfnisse geflüchteter Frauen abgestimmtes Gewaltkonzept!"
Folgende Standards an Unterkünfte haben medica mondiale und der Kölner Flüchtslingsrat...

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Die Fachtagung „Besondere Schutzbedürftigkeit von Asylsuchenden feststellen“, die in Koorperation des Deutschen Roten Kreuzes mit dem Zentrum für Flüchtlingshilfen und Migrationsdienste und dem Verein KommMit für Migranten und Flüchtlingen e.V. in Berlin stattfand, beschäftigte sich vor allem mit...

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann ab sofort gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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