| Besonders Schutzbedürftige, Materialien Institut für Menschenrechte über UN-Studie zur Situation von Menschen mit Behinderung in humanitären Notlagen

Das Institut für Menschenrechte veröffentlicht eine Handreichung mit dem Titel "Katastrophenschutz muss inklusiv sein". Darin geht sie auf eine Studie des UN-Hochkommisariats für Menschenrechte ein, die feststellt, dass Menschen mit Behinderung in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind. Hilfsprogramme erreichen sie oft nicht.

Im Anschluss an die Vorstellung der Studie verabschiedete der UN-Menschenrechtsrat die Resolution 31/6. Darin fordert er die Staaten auf, die Ergebnisse der Studie zu berücksichtigen und wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um Menschen mit Behinderungen in Gefahrensituationen und humanitären Notlagen zu schützen.

Die Studie stellt vier Aspekte heraus, die im Katastrophenfall zu beachten sind. Zudem gibt sie vier Empfehlungen ab, wie die Situation von Menschen mit Behinderung in humanitären Notlagen verbessert werden könnte. Diese sind: Kernelemente wirksamer Katastrophenabwehr für Menschen mit Behinderungen identifizieren, Ausgrenzung von Menschen mit Behinderungen reduzieren und effektives Risikomanagement, Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen in Konfliktsituationen beachten und die Transformation durch Innovation ermöglichen. Mehr dazu finden Sie in der Studie.

Da die offizielle Studie nicht auf deutsch erhältlich ist, hat das Institut für Menschenrechte diese nun zusammenfassend dargestellt.

Die Handreichung als pdf-Datei finden Sie [hier].

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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