Besonders Schutzbedürftige

Laut der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33/EU) besteht insbesondere für diese Personengruppen ein erhöhter Schutzbedarf: (unbegleitete) Minderjährige (siehe hierzu auch UMF), Menschen mit Behinderungen, Menschen mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen (siehe hierzu auch Krankheit + Traumatisierung), Schwangere und Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Außerdem für Überlebende von Menschenhandel, Folter, Vergewaltigung und allen anderen Formen physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt.

Erhöhter Schutzbedarf bedeutet, dass die EU-Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet sind, die jeweils besonderen Bedürfnisse dieser vulnerablen und von Mehrfachdiskriminierungen betroffenen Menschen im Asylverfahren, in der Unterbringung und der Rehabilitation zu berücksichtigen.
Die materielle und medizinische Versorgung erfolgt im Rahmen von § 4 und § 6 des AsylbLG.

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Das Arbeitnehmer-Zentrum Königswinter lädt gemeinsam mit der agisra e.V. zu dem Seminar: "Auswirkungen der Neuregelungen im Aufenthalts- und Asylrecht für geflüchtete und geduldete Frauen" am 08.11.2019 und 09.11.2019 ein:
"Durch das „Migrationspaket“, neun Gesetze im Bereich des Asyl-,...

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Die Initiative "Women in Exile and Friends", ein Zusammenschluss aus geflüchteten Frauen, die für ihre Rechte als Frauen und auch als teilweise "Besonders Schutzbedürftige", haben einen offenen Brief zur Polizeigewalt in einer Unterkunft in Henningsdorf geschrieben. Der Vorfall ereignete sich am...

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Das Büro für Frauen- und Gleichberechtigungsfragen der Universitätsstadt Gießen hat im Februar 2016 ein "Konzept zur Gewaltprävention und zum Gewaltschutz von besonders vulnerablen Gruppen in Unterkünften für Geflüchtete" erarbeitet.
In der Einleitung heißt es: 
"Das vorliegende Konzept setzt die...

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Die Frauenrechtsorganisation medica mondiale e.V. für Überlebende von sexualisierter Gewalt in Kriegs- und Krisenkontexten und der Kölner Flüchtlingsrat e.V. haben ein "Positionspapier zum Gewaltschutz von Frauen und Mädchen in Flüchtlingsunterkünften des Landes Nordrhein-Westfalen" an das...

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Pressemitteilung von medica mondiale und dem Kölner Flüchtlingsrat vom 09.06.2016:
"Landesflüchtlingsräte brauchen endlich ein auf die Bedürfnisse geflüchteter Frauen abgestimmtes Gewaltkonzept!"
Folgende Standards an Unterkünfte haben medica mondiale und der Kölner Flüchtslingsrat...

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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