Besonders Schutzbedürftige

Laut der EU-Aufnahmerichtlinie (2013/33/EU) besteht insbesondere für diese Personengruppen ein erhöhter Schutzbedarf: (unbegleitete) Minderjährige (siehe hierzu auch UMF), Menschen mit Behinderungen, Menschen mit schweren körperlichen oder psychischen Erkrankungen (siehe hierzu auch Krankheit + Traumatisierung), Schwangere und Alleinerziehende mit minderjährigen Kindern. Außerdem für Überlebende von Menschenhandel, Folter, Vergewaltigung und allen anderen Formen physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt.

Erhöhter Schutzbedarf bedeutet, dass die EU-Mitgliedsstaaten dazu verpflichtet sind, die jeweils besonderen Bedürfnisse dieser vulnerablen und von Mehrfachdiskriminierungen betroffenen Menschen im Asylverfahren, in der Unterbringung und der Rehabilitation zu berücksichtigen.
Die materielle und medizinische Versorgung erfolgt im Rahmen von § 4 und § 6 des AsylbLG.

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In Berlin-Friedenau geht die erste Unterkunft in Betrieb, die ausschließlich alleinstehenden, geflüchteten Frauen mit ihren Kindern zur Verfügung steht.
Um zur Eröffnungsrede (11.03.2016) von Dilek Kolat, Berlins Bürgermeisterin und Senatorin für Arbeit, Integration und Frauen, zu gelangen, bitte...

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Besonders Schutzbedürftige Spezialisierte / sensibilisierte DolmeterscherInnen



Benötigen Sie spezialisierte und sensibilisierte DolmetscherInnen, können sogenannte Sprach- und Integrationsmittler kostenpflichtig in Anspruch genommen werden.

Folgende Organisationen vermitteln Sprach- und Integrationsmittler: 

bicup schreibt über sich: "bikup stellt qualifizierte...

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Besonders Schutzbedürftige AnwältInnen

Sollten Sie rechtlichen Beistand für sich oder die Person, die Sie unterstützen, benötigen, achten Sie darauf, dass Sie eine geeignete RechtsanwältIn suchen. Viele RechtsanwältInnen haben sich auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisiert und werben mit diesen Spezialisierungen. Daher kann es hilfreich...

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Informationsverbund Asyl & Migration e.V.
Der Informationsverbund Asyl&Migration e.V. ist ein Zusammenschluss von in der Flüchtlings- und Migrationsarbeit aktiven Organisationen. Träger des Informationsverbundes sind Amnesty International, die Arbeiterwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, der...

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Informationsbroschüre der ZFG Hannover - "WENN DER EHEMANN, PARTNER ODER DIE FAMILIE GEWALTTÄTIG IST - Hintergrundinformationen für haupt- und ehrenamtlich Aktive."

Das Team "Gleichstellung" der Region Hannover hat sich intensiv mit dem Thema" Gewaltschutz für Frauen in Flüchtlingsunterkünften"...

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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