Alpha OWL II

Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Projekt "alpha OWL II" - Arbeit für Asylsuchende und Flüchtlinge in der Region Ostwestfalen-Lippe.

Bei Fragen zum Projekt oder Interesse an unserem Schulungsangebot wenden Sie sich bitte an:
Ingmar Heinz
alpha OWL II - Flüchtlingsrat NRW
Telefon: 0234 - 587315 80
E-Mail:

Unser aktuelles Infoblatt finden Sie HIER.


Über das Projekt

Das Teilprojekt "alpha OWL II - Flüchtlingsrat NRW" startete am 01.09.2015 im Rahmen der ESF-­Integrations­richtlinie Bund - Handlungsschwerpunkt "Integration von Asylbewerberinnen und Flüchtlingen" (IvAF) und läuft bis zum 31.12.2020. Als Teil des Gesamtprojektes "alpha OWL II" schließt es an das erfolgreiche Teilprojekt "alpha OWL - Flüchtlingsrat NRW" an, welches im Rahmen des XENOS-Bleiberechtsprogramms von 2010 bis 2015 durchgeführt wurde. Wie schon sein Vorgänger, wird das Projekt "alpha OWL II - Flüchtlingsrat NRW" vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales und dem Europäischen Sozialfonds finanziert.

Das Projekt richtet sich an Asylbewerberinnen und Flüchtlinge mit mindestens nachrangigem Zugang zum Arbeitsmarkt. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen der speziell auf diese Zielgruppe ohne Altersgrenze ausgerichteten Beratung, betriebsnahen Aktivierung und Qualifizierung sowie Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. Sie verstärken die Angebote der Arbeitsagenturen und Jobcenter, die diese Zielgruppe häufig nicht erreichen. Gleichzeitig bieten Kooperationsverbünde Schulungen von Multiplikatorinnen in Betrieben und öffentlichen Verwaltungen sowie in Jobcentern und Arbeitsagenturen an, um die Einstellungsbereitschaft für die Zielgruppe zu erhöhen, Beschäftigungsverhältnisse zu stabilisieren und die Qualität der arbeitsmarktlichen Förderung zu verbessern.

Dazu beinhaltet das Gesamtprojekt " alpha OWL II" folgende Arbeitsschwerpunkte:
  • Beratung , Unterstützung und Vermittlung von Asylsuchenden und Flüchtlingen zur Integration in Arbeit, Beschäftigung und Ausbildung
  • Beratung und Zugang zu Förderinstrumenten des SGB II und SGB III
  • Schulungen für Arbeitsagenturen und Jobcenter in den Projektregionen Bielefeld, Detmold, Herford, Minden-Lübbecke und Paderborn/Höxter zum Thema "Arbeitsmarktzugang und Fördermöglichkeiten nach SGB II und SGB III für Asylsuchende und Flüchtlinge"
  • Beratung für Arbeitgeber zur Erhöhung der Einstellungsbereitschaft, zur Qualifizierung und zur langfristigen Sicherung von Beschäftigungsverhältnissen
  • Überleitung von Asylsuchenden und Flüchtlingen in ESF-BAMF-Kurse
  • Öffentlichkeitsarbeit zur strukturellen Verbesserung der Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden und Flüchtlingen; Sensibilisierung aller relevanten Akteure der regionalen Arbeitsmärkte für die Potentiale und Chancen der Zielgruppe


Das Projekt "alpha OWL II" wird im Rahmen der "Integrationsrichtlinie Bund" durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.


Aktivitäten des Flüchtlingsrates

Der Flüchtlingsrat NRW ist im Rahmen des Projektes "alpha OWL II" für folgende Bereiche zuständig:

  • Bereitstellung von Informationen für arbeitsmarktrelevante Akteur*innen, wie z.B. Arbeitsagenturen und Jobcenter, Arbeitgeber(verbände), Behörden, Ehrenamtliche, Berufsschulen, Institutionen und Gewerkschaften in der Region Ostwestfalen-Lippe. Dies erfolgt unter anderem über diese Website oder über unser "Infoblatt alpha OWL II", in dem wir über aktuelle Termine aus dem Projekt, rechtliche Neuerungen sowie weitere arbeitsmarktrelevante Themen berichten.
  • Förderung der Vernetzung von arbeitsmarktrelevanten Akteur*innen in der Region Ostwestfalen-Lippe durch die Organisation und Durchführung von Vernetzungstreffen und die Koordination einer Mailingliste.
  • Durchführung von Schulungen für Agenturen für Arbeit und Jobcenter, insbesondere in den Projektregionen Bielefeld, Detmold, Herford, Minden-Lübbecke und Paderborn/Höxter zum Thema „Flucht, Asyl, (Aus-)Bildung und Arbeit – ausländerrechtliche Bedingungen der arbeitsmarktlichen Integration von Geflüchteten“

  • Durchführung von Schulungen zu arbeitsmarktrelevanten Themen für weitere Akteur*innen, wie z.B. Arbeitgeber(verbände), Beratungsstellen, Behörden, Ehrenamtliche, Berufsschulen, Institutionen und Gewerkschaften in der Region Ostwestfalen-Lippe und auf Anfrage in ganz NRW, beispielsweise zu folgenden Themen:

    • Rechtliche Rahmenbedingungen des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge

    • Traumatisierungen - der unsichtbare Belastungsfaktor beim Zugang zum Arbeitsmarkt

    • Vorurteile? - Eine Hürde beim Zugang zum Arbeitsmarkt für geflüchtete Menschen

    • Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz - interkulturelle Kompetenzen und Kommunikation

Haben Sie Interesse an einer Schulung? - Dann schreiben Sie einfach eine Email an alphaowl[at]frnrw.de oder rufen Sie uns an (0234-587315-80)!


Das Netzwerk

Das Projekt "alpha OWL II - Flüchtlingsrat NRW" ist ein Teilprojekt des Netzwerkes " alpha OWL II - Arbeit für Asylsuchende und Flüchtlinge". Innerhalb des Netzwerkes arbeitet der Flüchtlingsrat NRW mit fünf weiteren Akteuren zusammen. Diese fördern eine erfolgreiche Integration in den Arbeitsmarkt durch die individuelle Unterstützung von Asylbewerberinnen und Flüchtlingen bei arbeitsmarktrelevanten Anliegen.

Die REGE mbH koordiniert das Projekt "alpha OWL II - Arbeit für Asylsuchende und Flüchtlinge" im Rahmen der Integrationsrichtlinie Bund in den Regionen Bielefeld, Detmold, Herford, Minden-Lübbecke und Paderborn.

AnsprechpartnerInnen:

Jürgen Fehren, 0521-9622-186, juergen.fehren[at]rege-mbh.de
Josephine Eilmes, 0521-9622-191, josephine.eilmes[at]rege-mbh.de
Ute Bäsler, 0521-9622-315, ute.baesler[at]rege-mbh.de

Weitere NetzwerkpartnerInnen sind:

DiakonieVerband Brackwede


AnsprechpartnerInnen:

Werner S. Franzen, 0521-94239-112, werner.franzen[at]diakonie-bielefeld.de
Regina Hillebrand-Reker, 0521-94239-112, regina.hillebrand[at]diakonie-bielefeld.de

Angebote/Arbeitsfelder:

Im Projekt „alpha OWL II“ macht es sich der DiakonieVerband Brackwede zur Aufgabe, Asylsuchende und Flüchtlinge so früh wie möglich an den deutschen Arbeitsmarkt heranzuführen. Das bedeutet zum einen den Abbau individueller Arbeitsmarkthemmnisse, zum anderen die Förderung der Kompetenzen und Fertigkeiten, die die geflüchteten Menschen mitbringen. Im Ergebnis idealerweise die passgenaue Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis – also ein ganz wesentlicher Schritt auf dem Weg der gesellschaftlichen Integration.

Die Begleitung auf dem Weg der gesellschaftlichen Integration erfolgt unter Berücksichtigung der persönlichen Situation sowie der individuellen Frage- und Problemstellungen der Asylsuchenden und Flüchtlinge.
 

AWO Fachdienste für Migration und Integration


Ansprechpartnerin:

Iris Wolter, 05732-90 52 11, fmi.loehne[at]awo-owl.de
Vladimir Cetkovic, vladimir.cetkovic[at]awo-owl.de

Angebote/Arbeitsfelder:

Informationsvermittlung; Beratung zum Arbeitsmarktzugang inklusive Zugangsvoraussetzungen und entsprechender Angebotsstrukturen im Kreis Herford; intensives (Einzel-)Coaching; Casemanagement; Entwicklung passgenauer Angebote; Maßnahmen zur Deutschförderung.

gpdm - Gesellschaft für Projektierungs- und Dienstleistungsmanagement mbH


Ansprechpartnerinnen:

Sibylle Petry, 05251-7760-15, spetry@gpdm.de

Angebote/Arbeitsfelder:

Systemisches Fallmanagement und Jobcoaching mit integrierter Gesundheitsförderung und lebenslanges Lernen (Qualifikationsmanagement); Einzelcoaching; Gruppensettings; systematische Erhebung von Arbeitsmarktlichen Integrationspotentialen aus Unternehmenssicht; Arbeitsvermittlung
 

Netzwerk Lippe gGmbH


AnsprechpartnerInnen:

Katrin Herking, 05231-6403-97, k.herking[at]netzwerk-lippe.de
Dr. Wolfgang Sieber, 05231-6403-80, w.sieber[at]netzwerk-lippe.de

Angebote/Arbeitsfelder:

  • Berufliches Coaching von Asylsuchenden und Flüchtlingen
  • Überleitung in geeignete Sprachkurse
  • Überleitung in die Beratung zur Anerkennung im Ausland erworbener Berufs- und Bildungsabschlüsse
  • Überleitung in vom Netzwerk Lippe entwickelte Verfahren zur Feststellung von beruflichen Kompetenzen
  • Zusammenarbeit mit allen an der Arbeitsmarktintegration von Asylsuchenden und Flüchtlingen beteiligten Akteuren
  • Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Potenziale und Chancen der Zielgruppe

Den aktuellen Projektflyer finden Sie hier.


Weitere Netzwerke in NRW

Neben "alpha OWL II" gibt es noch neun weitere Netzwerke in NRW, die im Rahmen der ESF-Integrationsrichtlinie Bund im Handlungsschwerpunkt IvAF ("Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen") Dienstleistungen zur arbeitsmarktlichen Integration von Asylbewerber/-innen und Flüchtlingen anbieten.

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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