| Aktuell, Pressemitteilungen, EU-Flüchtlingspolitik, Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen PRO ASYL fordert die sofortige Ausschiffung der Schutzsuchenden auf der »Sea Watch 3«

Pressemitteilung von PRO ASYL vom 26. Juni 2019:

Die Seenotretter*innen dürfen nicht für das Retten von Menschenleben kriminalisiert werden

Seit zwei Wochen harren die geretteten Menschen und die Crew der »Sea Watch 3« nun auf dem Rettungsschiff aus. Weil ihnen die Einfahrt verweigert wird, fuhren sie bis heute an der Grenze der italienischen Gewässer vor der Insel Lampedusa auf und ab.

Die Verfassung der Schutzsuchenden verschlechtert sich immer weiter. Kapitänin Carola Rackete sieht dadurch einen solchen Notstand, der es rechtfertigt, die Menschen so schnell wie möglich auszuschiffen und nimmt Kurs auf Lampedusa. PRO ASYL fordert die sofortige Ausschiffung und Aufnahme der Geretteten. Die Seenotrettung darf nicht durch Einlaufverbote in einen sicheren Hafen behindert werden.

Am 11. Juni erließt die italienische Regierung ein Dekret, das Strafen von bis zu 50.000 € für die Rettung von Schutzsuchenden vorsieht und polizeiliche Maßnahmen gegen Seenotretter*innen erleichtert. Absurd, wenn man sich die Arbeit von Seenotrettungsorganisationen vergegenwärtigt: Im Mittelmeer verteidigen sie das Recht auf Leben. Sie halten sich streng an völkerrechtliche Verpflichtungen.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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