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| Kampagnen Kampagne: SCHULE FÜR ALLE – Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme


In einer gemeinsamen Kampagne setzen wir uns mit allen Landesflüchtlingsräten, dem BumF e.V. und Jugendliche ohne Grenzen, unterstützt von der GEW und Pro Asyl, für Schule für Alle in Deutschland ein. Das neue Schuljahr hat begonnen, doch viele geflüchtete Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sind außen vor. Für sie herrscht Lageralltag statt Schulalltag - obwohl sie seit Monaten, zum Teil schon über ein Jahr in Deutschland leben. Ende Juli waren in NRW 4500 Kinder und Jugendliche im Alter von sechs bis 18 Jahren in Aufnahmeeinrichtungen des Landes untergebracht. Während dieser Zeit besteht für sie keine Schulpflicht, das heißt sie besuchen keine Schule. Fast 2800 Kinder im schulpflichtigen Alter sind seit mehr als drei Monaten in diesen Landesunterkünften untergebracht und verpassen mit jedem weiteren Tag, den sie dort bleiben müssen, einen weiteren Schultag. Wir fordern von der Landesregierung NRW:

  • Es müssen unverzüglich ausreichende Regelschulplätze für neu zugezogene schulpflichtige Kinder und Jugendliche zur Verfügung gestellt werden.
  • Regelschulangebote auch für Kinder und Jugendliche in Landesunterkünften.
  • Einen Schulplatz für Kinder und Jugendliche sofort ab der Zuweisung zur Kommune.
  • Für junge Flüchtlinge ab 16 Jahren bedarf es wirksamer Maßnahmen, um ihnen das Erreichen bzw. das Nachholen eines Schulabschlusses zu ermöglichen.
  • Die Bildungsförderung (z. B. BAföG und BAB) muss für alle jungen Flüchtlinge geöffnet werden.

Bildung ist Ländersache. Informationen zum Schulzugang für junge Flüchtlinge in NRW hier

Die Website der Kampagne finden Sie hier, sowie auf facebook.

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Ehrenamtspreis 2018

Die diesjährige Preisverleihung wird am Samstag, dem 17. November 2018, von 15 bis 19 Uhr in der Zeche Carl in Essen stattfinden. Das siebte Video, welches im Rahmen des Ehrenamtspreis 2018 veröffentlicht wurde finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 sowie das Programmheft finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" kann ab sofort unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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