| Aktuell, Aufnahme von aus Seenot geretteten Flüchtlingen Seenotrettung als humanitäre Verpflichtung - solidarischen Kommunen die Aufnahme von Geflüchteten ermöglichen

Anbei finden Sie einen Plenarantrag der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 2. April 2019:

Mehr als 68 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Sie  fliehen  vor  Verfolgung,  vor  Krieg,  Gewalt  und  auch    vor  den  Folgen  des  Klimawandels.  Mehr  als  40  Millionen  Menschen  sind  Binnenvertriebene,  die  sich  im  eigenen  Land  auf  der Flucht  befinden.  Diejenigen,  die  ihr  Land  verlassen,  finden  zum  größten  Teil  Schutz  in  den Anrainerstaaten ihrer Herkunftsländer wie in der Türkei, Pakistan, Uganda Libanon. Weniger als vier Prozent aller Geflüchteten macht sich auf den Weg nach Europa.1Für viele stellt sich dabei  die  Mittelmeerroute  als  einziger  Weg  dar,  da  andere  Fluchtrouten  in  zunehmendem Maße  geschlossen  werden.  Die  Menschen  sehen  sich  gezwungen,  immer  gefährlichere Routen  zu  nutzen,  um  nach  Europa  zu  gelangen.  Obwohl  sich  2018  insgesamt  weniger Menschen zur Flucht über das Mittelmeer entschlossen haben, ist die Zahl der Ertrunkenen weiter angestiegen. Laut dem aktuellen UNHCR-Bericht ertranken im Jahr 2018 mindestens 2.275  Menschen,  durchschnittlich  sechs  pro  Tag.  Auf  der  Fluchtroute  zwischen  Libyen  und Europa  starb  jeder  15.  Geflüchtete  bei  dem  Versuch,  das  Mittelmeer  zu  überqueren.  Die Dunkelziffer  der  Toten  dürfte  dabei  weit  höher  sein.  Dies  macht  das  Mittelmeer  erneut  zur tödlichsten (See-)Fluchtroute der Welt.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Gefördert u.a. durch:

Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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