| Aktuell, Pressemitteilungen Nach Großdemo und vor den Wahlen in Sachsen und Brandenburg: #unteilbar fordert Kurskorrektur der Politik

Pressemitteilung von #unteilbar vom 29. August 2019:

Der Erfolg der #unteilbar-Demo am 24. August in Dresden unterstreicht die starke Unzufriedenheit der Zivilgesellschaft mit der politischen Lage in Sachsen und darüber hinaus. 40.000 Menschen – und davon die übergroße Mehrheit aus der Region – haben in weitreichender politischer Diversität und auf Basis eines gemeinsamen Grundkonsens eine freie und offene Gesellschaft gefordert sowie sich klar gegen jede Form von Menschenfeindlichkeit und eine Politik der sozialen Kälte gestellt.
 
„Unsere Demonstration, an der sich hunderte Vereine, Organisationen und Einzelpersonen beteiligt haben, war eine deutliche Ansage: Die Zivilgesellschaft ist fest entschlossen, sich nicht gegeneinander ausspielen lassen. Das macht uns Hoffnung“, sagt Sprecherin Rudaba Badakhshi. „Alltäglich setzen wir alle uns für eine Gesellschaft ein, die allen hier lebenden Menschen Teilhabe ermöglicht. Wir erwarten, dass diese Ausrichtung sich endlich auch im politischen Handeln parlamentarischer Kräfte niederschlägt“.

Anlässlich der Teilnahme ranghoher Parteipolitiker*innen an der Demonstration betont Sprecher Felix Müller: „Dass Vertreter*innen verschiedener Parteien mit uns auf die Straße gegangenen sind, verstehen wir als ernsthaftes Versprechen, sich in Zukunft spürbar hinter die Forderungen der Zivilgesellschaft zu stellen. Die einmalige Teilnahme an einer Demonstration ändert noch nichts daran, dass sich unser Protest auch gegen die Politik der Parteien in Regierungsverantwortung richtet.“ Farhad Dilmaghani, ebenfalls #unteilbar-Sprecher, fügt hinzu: „Wir sind ein außerparlamentarisches Bündnis. Unser Aktivismus ist politisch. Wir artikulieren uns mit Nachdruck, um das Meinungsklima progressiv zu prägen und lassen nicht zu, dass völkische Nationalisten den Diskurs immer weiter nach rechts verschieben. Wir bündeln die politische Energie für die Vielen.“

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

Forum Landesunterbringung


Neues Webforum "Flüchtlinge in Landesaufnahmeeinrichtungen in NRW (WFL.NRW)" jetzt online!
Das Webforum möchten einen Einblick in die Situation von Flüchtlingen in Landesaufnahmeeinrichtungen ermöglichen.

Das Webforum finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" (Stand April 2019) kann demnächst wieder gegen Erstattung der Portokosten unter initiativen@frnrw.de bestellt werden (Vorbestellungen nehmen wir auch jetzt schon entgegen).

Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand Juni 2019, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

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