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| In eigener Sache Ehrenamtspreis 2018

Warum haben wir einen Preis ausgeschrieben?

Viele ehrenamtliche Initiativen und engagierte Einzelpersonen leisten wichtige gesellschaftspolitische Arbeit und wirken aktiv an einer nachhaltigen Änderung von Strukturen mit. Ehrenamtliche Unterstützung findet auch ganz konkret statt, indem Flüchtlingen geholfen wird, den schwierigen Alltag in den Kommunen zu meistern. Durch Solidarität und tatkräftige Unterstützung ermöglichen Initiativen und engagierte Einzelpersonen Teilhabe und helfen Flüchtlingen bei der Integration. Angesichts der erschreckenden Zunahme rassistischer Übergriffe und der Abschottungstendenzen weiter Teile der Bevölkerung setzen sie zudem ein wichtiges gesellschaftliches Signal und bilden die Basis einer solidarischen Aufnahmegesellschaft in NRW.

Dieses Engagement verdient Anerkennung, öffentliche Wahrnehmung und im besten Fall Nachahmung. Mit einem Preis möchten wir die beachtlichen Leistungen von in der Flüchtlingsarbeit engagierten Initiativen und Einzelpersonen würdigen und dazu beitragen, dass ihre Arbeit die Anerkennung erfährt, die sie verdient.

Nachdem die Verleihung des Ehrenamtspreises 2016 großen Anklang gefunden hat, haben wir uns dazu entschieden, diesen Preis auch 2018 in einem entsprechenden Rahmen zu vergeben. Wir erhoffen uns dadurch, auch im kommenden Jahr besonders verdienstvollen Arbeiten und vorbildhaften Strukturen landesweit zu einer größeren Bekanntheit zu verhelfen, um weitere Menschen zu ermuntern, gelungene Projekte nachzuahmen oder sich ihnen anzuschließen.

Was ist der derzeitige Stand?

Nach dem Ende der Bewerbungsfrist wurden aus allen eingegangenen Bewerbungen acht Initiativen/Einzelpersonen ausgewählt.

Um sich für die endgültige Entscheidungsfindung ein genaueres Bild von den ausgewählten Initiativen und Einzelpersonen zu machen, haben wir die Ausgewählten vor Ort besucht. Zudem haben wir im Rahmen der Preisverleihung eine Kooperation mit der Hochschule Düsseldorf geschlossen. Studierende des Fachbereichs Medien unter der Leitung von Prof. Isolde Asal und Herrn Thomas Zipf haben im Sommersemester jeweils ein filmisches Portrait der KandidatInnen gedreht. Pro Woche wird derzeit ein kurzer Dokumentarfilm montags (seit dem 24. September) auf unserer Facebookseite https://www.facebook.com/FluechtlingsratNRW/ hochgeladen, um die PreisträgerkandidatInnen der Öffentlichkeit zu präsentieren. Die Videos stehen der Jury im Rahmen der Festlegung des/der PreisträgerIn zur Verfügung und werden auch auf der Preisverleihung zur Vorstellung der Nominierten gezeigt. Nach der Verleihung des Ehrenamtspreises stehen sie auch jeweils den ausgewählten Initiativen/Einzelpersonen zur Verfügung.

Um dem symbolischen Charakter der Auszeichnung gerecht zu werden, arbeiten wir wie im Jahr 2016 mit einer regionalen Künstlerin zusammen, die eine individuelle Preisskulptur angefertigt hat.

Was passiert noch bis zur Preisverleihung?

Die Auswahl des endgültigen Preisträgers wird durch die gemeinsame Jury mit den Kooperationspartnern DGB NRW und amnesty international erfolgen.

Wann und wo findet die Preisverleihung statt?

Die Preisverleihung wird am Samstag, dem 17. November 2018, von 15 bis 19.30 Uhr in der Zeche Carl in Essen stattfinden.

Bis zum 31. Oktober nehmen wir noch Anmeldungen für eine Teilnahme an der Preisverleihung entgegen. Bitte schreiben Sie dafür bitte eine Mail an .

Wir freuen uns sehr auf die Teilnahme von vielen in der Flüchtlingshilfe aktiven Ehrenamtlichen und weiteren Interessierten aus ganz NRW!

Den Flyer zu der Veranstaltung finden Sie hier.
Das Programmheft zu der Veranstatlung finden Sie hier.
Informationen zum (abgeschlossenen) Bewerbungsverfahren finden Sie hier.


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Ehrenamtspreis 2018

Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW geht an Initiative aus Bedburg-Hau

Das Video der Initiative aus Bedburg-Hau finden Sie hier, sowie hier die Pressemitteilung von der Verleihung.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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Das Projekt Infonetz wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds kofinanziert.

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