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| Pressemitteilungen, Familiennachzug „Der Familiennachzug muss flexibler werden“

Pressemitteilung des UNHCR vom 28. Februar 2019: 

Ungenutzte Kontingentplätze für Angehörige von subsidiär Geschützten sollten übertragbar sein, Verfahrenshürden müssen abgebaut werden.

UNHCR begrüßt, dass die Kontingente für den Nachzug zu subsidiär geschützten Personen nach einem schleppenden Start nun ausgeschöpft werden. Die ungenutzten 2.400 Plätze aus 2018 sollten aber in diesem Jahr vergeben und ein Übertrag auf die folgenden Monate generell ermöglicht werden.

„Es ist erfreulich, dass es voran geht. Tausende Väter, Mütter und Kinder bleiben aber weiter voneinander getrennt. Die anfänglichen Verzögerungen bei den Verfahren dürfen nicht weiter zu Lasten der Betroffenen gehen“, sagte UNHCR-Repräsentant Dominik Bartsch. „Übertragbare Kontingentplätze wären eine pragmatische Lösung für die Verwaltung und fair gegenüber den Familien. Der Familiennachzug muss aber allgemein flexibler werden“, sagte der deutsche UNHCR-Vertreter weiter.

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Ehrenamtspreis des Flüchtlingsrates NRW

Der Flüchtlingsrat NRW verlieh den Ehrenamtspreis erstmals 2016 anlässlich seines dreißigjährigen Bestehens. Mit diesem Preis möchte der Flüchtlingsrat NRW das ehrenamtliche Engagement von in der Flüchtlingshilfe aktiven Initiativen und Einzelpersonen in NRW ehren und diese in ihrer Arbeit stärken.

Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis finden Sie hier.

#NichtMeineLager

PRO ASYL und die landesweiten Flüchtlingsräte warnen vor Ausgrenzung und Isolation von Geflüchteten in Lagern, AnkER-Zentren und anderen Orten der Stigmatisierung und Entwürdigung.

Zum Tag des Flüchtlings 2018 startete deswegen die Kampagne #NichtMeineLager.
Die Broschüre zu der Kampagne finden Sie hier.

(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!"  kann zum Jahresbeginn 2019 unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


100 Jahre unschuldig in Haft!

„100 Jahre Abschiebehaft” richtet sich an alle, die sich für Abschiebehaftgefangene einsetzen (wollen) und von einer Gesellschaft ohne Abschiebehaft träumen. Bisher sind bereits zwei Veranstaltungen geplant: 

  • 10.-12.05.2019: Dezentrale Aktionstage vor allen Abschiebegefängnissen
  • 31.08.2019: Großdemo in Büren und Paderborn (Infos hier)

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2018, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

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