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| Newsletter Newsletter März 2017

Liebe Leserinnen und Leser!

Es gibt immer noch ein überwältigendes Engagement von Menschen, Initiativen, Verbänden und Organisationen, die sich für Flüchtlinge und ihre Integration einsetzen. Die Bemühungen der Flüchtlingsunterstützerinnen werden durch die aktuelle Politik indes nachhaltig beeinträchtigt. Die Bundesregierung hat erneut Verschärfungen im Asylrecht auf den Weg gebracht, und die Landesregierung von NRW betreibt seit Anfang März sogenannte besondere Aufnahmeeinrichtungen – für Flüchtlinge aus Georgien und dem Westbalkan. Dort sollen Asylverfahren gebündelt und innerhalb einer Woche entschieden werden. Flüchtlinge, deren Asylantrag negativ beschieden wurde, sollen aus diesen Einrichtungen schließlich gesammelt abgeschoben werden. All diese Maßnahmen sind Wasser auf die Mühlen der Rechtsextremen und Rechtspopulisten. Und flüchtlingsfeindliche Straftaten bleiben trotz sinkender Flüchtlingszahlen auf einem konstant hohen Niveau.

Ein gutes Beispiel dafür, wie die Politik Integration verhindert, ist das Thema Familiennachzug für Personen, die nur einen subsidiären Schutz zugesprochen bekommen haben. Die seit März 2016 geltende zweijährige Aussetzung führt dazu, dass Familien über Jahre getrennt leben müssen und unbegleitete minderjährige Flüchtlinge teilweise wegen zwischenzeitlich erreichter Volljährigkeit ihre Eltern gar nicht mehr nachholen können. Dagegen setzt sich ein breites Bündnis aus Vereinen, Initiativen und Verbänden mithilfe einer Online-Petition ein.

In diesem Newsletter werden wir noch einmal die Demonstrationen gegen Abschiebungen nach Afghanistan Revue passieren lassen und einen abschließenden Blick auf unsere Veranstaltungsreihe „Flüchtlingspolitik im Fokus der Landtagswahl“ werfen.

Wenn Ihr einen Artikel in diesem Newsletter kommentieren, kritisieren oder loben wollt, schreibt einfach eine E-Mail an die Adresse initiativen.at.frnrw.de. Unter www.frnrw.de könnt Ihr Euch für den Newsletter an- oder abmelden.

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SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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Ehrenamtliche für Infostände gesucht!

Für die Betreuung unserer Infostände suchen wir engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!

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Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand September 2016, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
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