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Kommunale Flüchtlingsunterbringung

Nach der Zeit in einer Landesaufnahmeeinrichtung werden Asylsuchende durch die Bezirksregierung Arnsberg einer Kommune in NRW zugewiesen. Im Idealfall erfolgt die Zuweisung möglichst zeitnah nach der Ankunft in NRW, da Flüchtlinge auf kommunaler Ebene mehr Teilhabemöglichkeiten haben und da sich die Chancen für eine nachhaltige Integration erhöhen.

Die Unterbringung von Flüchtlingen auf kommunaler Ebene liegt in der Zuständigkeit der Kommunen. Da es keine Mindeststandards, einheitliche Gewaltschutzkonzepte oder weitere Vorgaben der Landesregierung für die kommunale Unterbringung von Flüchtlingen gibt, hat jede Kommune ein eigenes Unterbringungskonzept – die kommunale Unterbringung folgt somit keinem einheitlichen Modell. Nach wie vor werden Flüchtlinge teilweise in Notunterkünften oder in räumlich und hygienisch unhaltbaren Gemeinschaftsunterkünften mit gemeinsamer Küche und gemeinsamen Bädern und ohne jede Privatsphäre untergebracht. Mancherorts gibt es auch kleine Gemeinschaftsunterkünfte mit abtrennbaren Wohneinheiten mit eigenem Bad und eigener Küche, die eigenen Wohnungen ähnlich sind. Immer mehr Kommunen in NRW ermöglichen Flüchtlingen zudem den Auszug in Privatwohnungen. Beispielhaft ist die Stadt Leverkusen, die seit Jahren allen ihr zugewiesenen Flüchtlingen den Auszug in einer Privatwohnung – unabhängig von Aufenthaltsdauer und -status - ermöglicht. Allerdings ist es aufgrund des angespannten Wohnungsmarktes immer schwieriger bezahlbaren Wohnraum zu finden. Es stellen sich also neue Herausforderungen im Auszugsmanagement.



kommunale Flüchtlingsunterbringung Unterbringung von Flüchtlingen in Köln und Hattingen

Die Stadt Köln gab am 01.06.2017 angesichts der sinkenden Zuweisungszahlen an, dass die letzten sechs kommunalen Notunterkünfte in Kölner Turnhallen geräumt würden. In Spitzenzeiten waren 27 Turnhallen in Köln zu Notunterkünften umfunktioniert worden. In einem Kommentar des Kölner Stadt-Anzeigers...

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kommunale Flüchtlingsunterbringung Die Unterbringung von Flüchtlingen in nordrhein-westfälischen Kommunen

Anbei finden Sie die Studie "Die Unterbringung von Flüchtlingen in nordrhein-westfälischen Kommunen - Aspekte eines integrierten Gesamtkonzepts zur nachhaltigen Integration von Flüchtlingen am Beispiel der Stadt Köln" von Prof. Dr. Markus Ottersbach und Petra Wiedemann (unter Mitarbeit von Deborah...

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Anbei finden Sie ein Vorgabe des MIK bezüglich der "Einplanung des Aufwands für die Flüchtlingsunterbringung und des rtrags aus der FlüAG-Pauschale in die kommunalen Haushaltspläne 2016", dieser soll den einheitlichen Umgang der Kommunalaufsicht mit den Haushaltsplänen, Haushaltssicherungskonzepten...

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kommunale Flüchtlingsunterbringung Erkrankungen in Flüchtlingsheim Kerken

Der WDR fragt in einem Artikel vom 10. Februar 2015: Wie schlimm sind die Zustände in Kerken? Eine Reihe von Margen-Darm-Erkrankungen führte zu dem Verdacht, dass es hygienische Probleme in einem Flüchtlingsheim in Kerken (Kreis Kleve) geben könnte. Teilweise mehr als 500 Menschen leben dort in...

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kommunale Flüchtlingsunterbringung Wie sieht´s aus in Heiligenhaus?

Bericht der Karawana Wuppertal über ihren Besuch im Flüchtlingslager Schule Ludgerusstraße, 16.10. 2014.
Am 16. Oktober besuchte eine vierköpfige Delegation der Karawane das Lager Heiligenhaus – eine ungenutzte Schule, in denen die Flüchtlinge eigentlich nur übergangsweise untergebracht werden...

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kommunale Flüchtlingsunterbringung Düker: Schnelle, wirksame Hilfe für Flüchtlinge und Kommunen

Zu den Ergebnissen des Flüchtlingsgipfels in NRW erklärt Monika Düker, flüchtlingspolitische Sprecherin der GRÜNEN Fraktion im Landtag NRW (21. Oktober 2014):
"Dieser Gipfel hat wichtige Verbesserungen für die Flüchtlinge in NRW erreicht. Es war ein gutes Treffen in einer konstruktiven Atmosphäre,...

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SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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„Infopaket Flucht und Asyl“ - noch einige Exemplare verfügbar

Das Infopaket kann per Mail an (gegen Porto) bestellt werden, bis zu fünf Exemplare pro Bestellung sind derzeit noch möglich.
Weitere Informationen zum Infopaket finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
Mehr dazu

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