Teilen:

Aufnahmeeinrichtungen des Landes

Nach der Ankunft in NRW werden Asylsuchende in Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW untergebracht. In NRW werden die Landesaufnahmeeinrichtungen in zwei Typen unterschieden: die Erstaufnahmeeinrichtungen (EAEs) und die Zentralen Unterbringungseinrichtungen (ZUEs). Im Regelfall sollen Asylsuchende ca. 1 Woche in der EAE verbleiben. Die EAEs sind erste Anlaufstellen, wo Asylsuchende untergebracht, medizinisch in Augenschein genommen und behördliche Schritte systematisch eingeleitet werden (u.a. Registrierung und die erkennungsdienstliche Behandlung). Während des Aufenthalts in der Erstaufnahmeeinrichtung erfolgt die Asylantragstellung im nächstgelegenen Ankunftszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) statt. Im Regelfall erfolgt im Anschluss der Transfer in eine ZUE. Solange noch nicht über das Asylverfahren entschieden wurde, werden die Asylsuchenden dort bis zu maximal 6 Monate (inklusive der Zeit in der Erstaufnahmeeinrichtung) untergebracht, bevor sie dann einer Kommune zugewiesen werden. Personen aus den sog. sicheren Herkunftsstaaten können auch nach negativem Ausgang ihres Asylverfahrens und über diese 6 Monate hinaus in besonderen ZUEs untergebracht werden (siehe §30a-Einrichtungen). Die Landesaufnahmeeinrichtungen unterliegen der Zuständigkeit der 5 Bezirksregierungen in NRW. Seit März 2017 gilt für Landeseinrichtungen in NRW ein verbindliches Landesgewaltschutzkonzept. Auf Landesebene erfolgt die Unterbringung von Flüchtlingen mittlerweile wieder im Rahmen einer geregelten Struktur und grundsätzlich unter Einhaltung der verbindlichen Standards.

In den Aufnahmeeinrichtungen des Landes NRW unterliegen Asylsuchende vielfältigen gesetzlich geregelten Einschränkungen von Teilhabemöglichkeiten wie zum Beispiel der Residenzpflicht und einem Beschäftigungsverbot. Während der Zeit in einer Landesaufnahmeeinrichtung besteht für Kinder und Jugendliche auch keine Schulpflicht, sodass diese über Monate und teilweise über Jahre von Bildungsangeboten ausgeschlossen sind (siehe Kampagne Schule für Alle).




Aufnahmeeinrichtungen des Landes, Erlasse Betriebsaufnahme der Landeserstaufnahmeeinrichtung NRW in Bochum

Anbei finden Sie eine Bekanntgabe des Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW vom 20. November 2017. Die Bekanntgabe betrifft die Inbetriebnahme der Landesaufnahmeeinrichtung des Landes NRW in Bochum. Die Bekanntgabe als PDF-Datei finden Sie hier.

Weiterlesen



Aufnahmeeinrichtungen des Landes Landesregierung will Sachleistungen für Asylsuchende prüfen

Einem Bericht vom 05.09.2017 zufolge prüft die Landesregierung, das Taschengeld, das Asylsuchende in Landesaufnahmeeinrichtungen erhalten, überwiegend in Form von Sachleistungen zur Verfügung zu stellen. Gegenüber der Neuen Ruhr/Neuen Rhein Zeitung erklärte NRW-Integrationsminister Joachim Stamp:...

Weiterlesen




Aufnahmeeinrichtungen des Landes, Erlasse NRW plant landesinterne Wohnsitzregelung

Die nordrhein-westfälische Landesregierung plant eine landesinterne Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge. Dadurch sollen Flüchtlinge verpflichtet werden, auch nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Asylverfahrens in einer bestimmten Kommune zu bleiben. Die Landesregierung will dadurch den...

Weiterlesen





Aufnahmeeinrichtungen des Landes Herner Flüchtlingsrat schlägt beim Land Alarm

Zeitungsartikel der WAZ vom 11. Mai 2016:
Herner Flüchtlingsrat schlägt beim Land Alarm
Der Herner Flüchtlingsrat hat in einem Brief ans Land die Lage in der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge an der Dorstener Straße beklagt.
Der Flüchtlingsrat Herne schlägt Alarm: In einem der WAZ...

Weiterlesen



Infopool LSBTI*: Schulungsangebot

Im Rahmen des Projektes "Infopool LSBTI*" bietet der Flüchtlingsrat NRW insbesondere Schulungen für Mitarbeitende in Landesaufnahmeeinrichtungen und kommunalen Gemeinschaftsunterkünften an.

Weitere Informationen zum Schulungsangebot finden Sie hier.

SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

[weiterlesen]


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter


  Gefördert u.a. durch:

© Flüchtlingsrat NRW 2017