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Unsicheres Afghanistan

Entgegen der Aussagen von Innenminister Thomas de Maizière, es gebe in Afghanistan sichere Gebieten, darunter viele Provinzen im Norden und die Hauptstadt Kabul, ist die Sicherheitslage in Afghanistan momentan so kritisch wie seit Jahren nicht mehr. 2016 wurde in Afghanistan ein Höchststand unter den zivilen Opfern erreicht. Insgesamt wurden knapp 7900 ZivilistInnen verletzt und 3500 getötet. Es gibt keine Gebiete in Afghanistan, die auf Dauer sicher sind. In den ersten sechs Monaten diesen Jahres ist die Zahl der Toten bereits um 2% zum Vorjahr gestiegen und erreichte damit einen traurigen Rekord von 1662. Die Zahl der Verletzten sank um 1% zum Vorjahr auf 3581. Trotz der verschärften Lage, ist die Anerkennungsquote im Asylverfahren für Afghanen von 80% im Jahr 2015 auf unter 50% gefallen. Zudem sollen nun Abschiebungen nach Afghanistan „konsequent umgesetzt“ werden. Der erste Sammel-Charter startete bereits am 14. Dezember vom Flughafen Frankfurt am Main mit 34 Afghanen an Bord. Im ersten Halbjahr 2017 wurden bereits vier weitere Sammelabschiebungen nach Afghanistan durchgeführt.

Weitere Hintergrundinformationen zum Herkunftsland Afghanistan finden Sie bei PRO ASYL

Rechtssprechung mit Bezug auf Afghanistan finden Sie gebündelt beim Informationsverbund Asyl & Migration.


Unsicheres Afghanistan, Familiennachzug Neue Regelungen für Familiennachzug aus Afghanistan

Anbei finden Sie einen Wichtigen Hinweis der Vertretungen der Bundesrepublik Deutschland in Afghanistan:Die Visastelle und die Konsularabteilung der Deutschen Botschaft Kabul bleiben aufgrund des Bombenanschlags vom 31. Mai 2017 für unbestimmte Zeit geschlossen.1. Neue VisumanträgeEin Schengen-Visum...

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Unsicheres Afghanistan Abschiebungen nach Afghanistan bundesweit stoppen

Stellungnahme der Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW vom 6. Juli 2017: Die Aktionsgemeinschaft Junge Flüchtlinge in NRW fordert die neue Landesregierung auf, nicht nach Afghanistan abzuschieben und sich für einen bundesweiten Abschiebestopp nach Afghanistan einzusetzen.Eine Abschiebung in...

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Unsicheres Afghanistan, Rechtsprechung, Rechtsprechung Urteil bezüglich Sammelabschiebungen nach Afghanistan

Anbei finden Sie ein Urteil des Landgericht Frankfurt am Main vom 26. Juni 2017.Das Urteil beinhaltet unter anderem Informationen, wonach "unklar ist, ob und wann in den nächsten Wochen und Monaten ein weiterer Charterflug nach Afghanistan zur Rückführung durchgeführt wird“.Das Urteil in voller...

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Unsicheres Afghanistan, Aktionen Sammelabschiebung am 31. Mai von Rekordzahl an Protesten begleitet

Pressemitteilung des Flüchtlingsrat Baden-Württemberg vom 29. Mai 2017: Abschiebungen nach Afghanistan stoppen!Die mittlerweile sechste Sammelabschiebung nach Afghanistan soll am Mittwoch vom Flughafen München aus stattfinden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird auch Baden-Württemberg sich daran...

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Unsicheres Afghanistan, Pressemitteilungen Erste Kirchenleitung der Nordkirche fordert Abschiebestopp nach Afghanistan

Pressemitteilung des Landesbischof Ulrich (Nordkirche) vom 29. Mai 2017: Landesbischof Ulrich: „Sicherheitslage muss neu bewertet werden!“ Schwerin/Kiel/Hamburg (fz). Die Erste Kirchenleitung der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) setzt sich für einen bundesweiten...

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Unsicheres Afghanistan, Presseerklärungen des FRNRW Gut integriert und trotzdem nach Afghanistan abgeschoben

Bochum, 12.05.2017 Pressemitteilung 09/2017 Flüchtlingsrat NRW kritisiert offensichtlichen Wortbruch des Innenministers  Nach Verlautbarungen des Innenministeriums NRW werden momentan ausschließlich „drei Gruppen“ geduldeter Afghanen in das unsichere und krisengeschüttelte Land abgeschoben werden:...

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Infopool LSBTI*: Schulungsangebot

Im Rahmen des Projektes "Infopool LSBTI*" bietet der Flüchtlingsrat NRW insbesondere Schulungen für Mitarbeitende in Landesaufnahmeeinrichtungen und kommunalen Gemeinschaftsunterkünften an.

Weitere Informationen zum Schulungsangebot finden Sie hier.

SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
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