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Unsicheres Afghanistan

Entgegen der Aussagen von Innenminister Thomas de Maizière, es gebe in Afghanistan sichere Gebieten, darunter viele Provinzen im Norden und die Hauptstadt Kabul, ist die Sicherheitslage in Afghanistan momentan so kritisch wie seit Jahren nicht mehr. 2016 wurde in Afghanistan ein Höchststand unter den zivilen Opfern erreicht. Von Januar bis Oktober wurden 5835 ZivilistInnen verletzt und 2562 getötet. Es gibt keine Gebiete in Afghanistan, die auf Dauer sicher sind. Trotz der verschärften Lage, ist die Anerkennungsquote im Asylverfahren für Afghanen von 80% im Jahr 2015 auf unter 50% gefallen. Zudem sollen nun Abschiebungen nach Afghanistan „konsequent umgesetzt“ werden. Der erste Sammel-Charter startete bereits am 14. Dezember vom Flughafen Frankfurt am Main mit 34 Afghanen an Bord. Die nächsten Sammelabschiebungen sind bereits für Januar 2017 angekündigt.

Weitere Hintergrundinformationen zum Herkunftsland Afghanistan finden Sie bei PRO ASYL

Rechtssprechung mit Bezug auf Afghanistan finden Sie gebündelt beim Informationsverbund Asyl & Migration.


Unsicheres Afghanistan, Abschiebung & Ausreise Tipps bei bevorstehenden Abschiebungen nach Afghanistan

Anbei finden Sie unsere "Tipps bei bevorstehenden Abschiebungen nach Afghanistan".Die Tipps richten sich an Betroffene und UnterstützerInnen.Folgende Schritte sind bei bevorstehenden Abschiebungen nach Afghanistan für Flüchtlinge und ihre UnterstützerInnen wichtig:1) Klarheit haben, wer potenziell...

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Aktionen, Unsicheres Afghanistan, Aktionen Petition: Keine Abschiebungen aus NRW nach Afghanistan

Petition des Flüchtlingsrat NRW e.V.:Sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kraft, sehr geehrter Herr Innenminister Jäger,gemäß der seit der Innenministerkonferenz 2005 geltenden Erlasslage, die auf der Innenministerkonferenz im Dezember 2015 modifiziert wurde, sind Abschiebungen in „sichere...

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Unsicheres Afghanistan, Pressemitteilungen Afghanistanexperte zum Lagebericht des Auswärtigen Amtes: Thema verfehlt

Pressemitteilung von PRO ASYL vom 22. Februar 2017:

PRO ASYL fordert eine umfassende qualifizierte Neubewertung der Lage durch das Auswärtige Amt
PRO ASYL unterstützt die Forderung aus einer ganzen Reihe von Bundesländern, die Sicherheitslage in Afghanistan umfassend neu zu bewerten. Dazu...

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Pressemitteilungen, Unsicheres Afghanistan Schwerkranker soll trotz Verfahrensfehler abgeschoben werden

Pressemitteilung des Flüchtlingsrates Baden-Württemberg vom 21. Februar 2017:

Flüchtlingsrat und PRO ASYL appellieren an grün-geführte Landesregierung, ihren Handlungsspielraum zu nutzen und die Abschiebung zu stoppen Bei der für Mittwoch geplanten Sammelabschiebung nach Afghanistan soll auch...

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Artikel der Rheinischen Post vom 18. Februar 2017: Die dritte Sammelabschiebung nach Afghanistan soll "in Kürze" vom Flughafen München aus starten. Nordrhein-Westfalen wird sich daran allerdings nicht beteiligen – offenbar ein Entgegenkommen der SPD an die Grünen.Das erfuhr unsere Redaktion aus...

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Unsicheres Afghanistan, Pressemitteilungen Atempause für afghanische Flüchtlinge in Schleswig-Holstein!

Presseerklärung des Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V. vom 14. Februar 2017: Flüchtlingsrat begrüßt den Kabinettsbeschluss als humanitär angemessen und rechtlich geboten.Am heutigen Dienstag hat das Kabinett einen zunächst dreimonatigen Abschiebungsstopp nach Afghanistan beschlossen.„Die...

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SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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Ehrenamtliche für Infostände gesucht!

Für die Betreuung unserer Infostände suchen wir engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!

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Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand September 2016, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
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