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Unsicheres Afghanistan

Die Zahl der zivilen Opfer in Afghanistan in den ersten drei Quartalen 2017 zeigt die Kontinuität der Bedrohung auf, die bereits im Jahr 2016 und davor deutlich war. Von Januar bis September 2017 gab es unter Zivilist*innen 2.640 Tote und 5.379 Verletzte (UNOCHA / Afghanistan). Es gibt keine Gebiete in Afghanistan, die auf Dauer sicher sind. Vom 28.12.2017 bis 02.02.2018 waren allein in der Hauptstadt Kabul 200 Tote durch Anschläge zu beklagen. Im weltweiten Risikoindex gehört Afghanistan seit drei Jahren ununterbrochen zu denjenigen fünf Ländern, die die höchsten menschlichen Krisen und Zerwürfnisse aufweisen (INFORM index for risk management).

Laut Bundestagsdrucksache 19/632 vom 05.02.2018 hält sogar die Bundesregierung die Sicherheitslage in Afghanistan für „weiterhin volatil“ und von „starken regionalen Unterschieden“ geprägt, also nicht sicher.
Und trotz dieser alarmierenden Kenntnisse liegt die Anerkennungsquote im Asylverfahren für Afghan*innen im Zeitraum Januar bis Februar 2018 gerade mal bei 38% (BAMF).

Nicht einmal vor Abschiebungen macht die Bundesregierung halt. Abschiebungen nach Afghanistan werden weiterhin „konsequent umgesetzt“. Dem ersten Sammel-Charter am 14. Dezember 2016 mit 34 Afghanen an Bord folgten acht weitere bis Februar 2018. Insgesamt wurden auf diesem Wege bislang 170 Menschen nach Afghanistan abgeschoben.

Weitere Hintergrundinformationen zum Herkunftsland Afghanistan finden Sie bei PRO ASYL

Rechtssprechung mit Bezug auf Afghanistan finden Sie gebündelt beim Informationsverbund Asyl & Migration.


Unsicheres Afghanistan, Afghanistan Aktuelles Gutachten zur Sicherheitslage in Afghanistan

Anbei finden Sie das Gutachten von Friederike Stahlmann vom Max-Planck-Institut in Halle an das Verwaltungsgericht in Wiesbaden.In dem Gutachten wird ausführlich auf Fragen zur Sicherheitslage in Afghanistan und die Situation von Rückkehrern eingegangen.Das Gutachten in voller Länge finden Sie hier.

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Unsicheres Afghanistan, Afghanistan Elfte Sammelabschiebung nach Afghanistan

Am Montag, dem 26. März 2018, fand die elfte Sammelabschiebung nach Kabul statt. Das Bundesministerium des Innern teilte bei Twitter mit, dass insgesamt zehn männliche afghanische Staatsangehörige zurückgeführt worden seien. Davon seien sieben Straftäter und drei „sogenannte Identitätstäuscher...

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Kommunale Beschlüsse Afghanistan 05.03.2018 – Duisburg – abgelehnt

Nachdem bereits am 3.7.2017 ein Antrag der Linken aufgrund angeblich fehlender Verbandskompetenz formal nicht behandelt wurde, lehnt der Rat der Stadt Duisburg am 5.3.2018 einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen ab. Der Antrag sah vor die Verwaltung aufzufordern,...

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Kommunale Beschlüsse Afghanistan 27.11.2017 – Witten – beschlossen

Auf einen Dringlichkeitsantrag vom 14.9. der Fraktionen Piraten und Bündnis 90/Die Grünen wird am 27.11. vom Rat der Stadt Witten ein Beschluss gefasst. Es wird an die Landesregierung NRW appelliert, einen dreimonatigen Abschiebungsstopp für afghanische Flüchtlinge zu erlassen, beim Bund eine...

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Kommunale Beschlüsse Afghanistan 27.09.2017 – Essen – formal nicht behandelt

Die Beratung und Abstimmung über den Antrag der Fraktion Die Linke wird in der Ratssitzung nach mehrheitlicher Abstimmung von der Tagesordnung gestrichen. Laut Antrag soll die Bundesregierung aufgefordert werden, Abschiebungen nach Afghanistan bis auf weiteres auszusetzen, die Landesregierung soll...

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Kommunale Beschlüsse Afghanistan 25.09.2017 – Recklinghausen – abgelehnt

Der Antrag der Fraktion Die Linke wurde im Haupt- und Finanzausschuss abgelehnt, da die Stadt Recklinghausen nicht zuständig sei. Der Antrag sah vor, die Verwaltung und insbesondere die Ausländerbehörde aufzufordern nach Möglichkeit Abschiebungen nach Afghanistan nicht zu vollziehen. Die...

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Kommunale Beschlüsse Afghanistan 20.09.2017 – Münster – beschlossen

Nach einem Antrag der Fraktionen SPD, Die Linke und der Gruppe Piraten/ÖDP wird einer öffentlichen Beschlussvorlage zugestimmt. Die Stadt Münster begrüßt die [Anm. der Redaktion: zwischen Juni und September 2017 währende] vorübergehende Aussetzung von Entscheidungen des BAMF über Asylsuchende aus...

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Kommunale Beschlüsse Afghanistan 31.07.2017 – Köln – beschlossen

Im Hauptausschuss des Rates der Stadt Köln wird nach einem Antrag der Piraten-Gruppe und einem Änderungsantrag der SPD-Fraktion ein gemeinsamer Änderungsantrag der Fraktionen CDU, Bündnis 90/Die Grünen, FDP und Piraten einstimmig bei Enthaltung der Fraktion Die Linke beschlossen.Dem ersten Absatz...

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Ehrenamtspreis 2018

Am 17. November 2018 wird wieder der Ehrenamtspreis verliehen! 

Die Bewerbungsfrist endet am 25.03.2018.Weitere Informationen zum Ehrenamtspreis 2018 finden Sie hier.

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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(Aktualisierter) Flyer zur Entkräftung von Vorurteilen erschienen!

Der Flyer "Flüchtlinge sind an allem schuld!" kann ab sofort unter initiativen.at.frnrw.de bestellt werden.
Weitere Informationen zu dem Flyer finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
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