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| UMF Uniklinikum Münster eröffnet Spezialsprechstunde für unbegleitete und minderjährige Flüchtlinge

Das Universitätsklinikum Münster bietet eine Spezialsprechstunde für unbegleitete und minderjährige Flüchtlinge an:

"Seit dem 1. August steht die Spezialsprechstunde am UKM Flüchtlingen nun offen. Das Modellprojekt wird vom Bundesministerium für Gesundheit mit 104.000 Euro unterstützt. Bis zu zehn therapeutische Sitzungen bietet die Ambulanz an. Familienmitglieder oder – bei unbegleiteten Flüchtlingen – Betreuer werden in die Therapie miteinbezogen. Sollte darüber hinaus weiterer Bedarf bestehen, überweist die Klinik an niedergelassene Kollegen oder Einrichtungen der Jugendhilfe. „Den Zustrom von Patienten, den wir erwarten, werden wir nur mit vereinten Kräften aller stemmen“, glaubt Möller.Eines ist beiden noch wichtig: In der öffentlichen Wahrnehmung würde das Trauma der Schutzsuchenden häufig mit deren höheren Gewaltpotenzial und sogar Terrorbereitschaft assoziiert. Dieser Rückschluss sei schlicht falsch. „Diese Menschen sind vor Terror und Gewalt geflohen.“ Durch psychotherapeutische Unterstützung könne es Betroffenen stattdessen sogar eher gelingen, einen Umgang mit Wut und Hass sowie die Bereitschaft, sich mit den Tätern auseinanderzusetzen, zu entwickeln. Romer stellt klar: „Das Angebot der Flüchtlingsambulanz ist nicht dazu da, Jugendliche, die für gewaltverherrlichende Ideologien anfällig werden könnten, herauszufiltern. Wir können aber sehr wohl einen Beitrag leisten, der Gewaltbereitschaft allgemein vorzubeugen.“

Hier finde Sie den ganzen Artikel: „Wir können die seelischen Wunden heilen helfen“: Spezialambulanz für Flüchtlingskinder

Hier finden Sie die Homepage der Ambulanz der Kinder - und Jugendpsychatrie Münster: UKM Trauma-Ambulanz

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