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Über das Projekt

Seit April 2016 fördert die Landesregierung das Projekt „Infopool LSBTI*“ des Flüchtlingsrates NRW, welches die Lebenssituation von LSBTI*-Flüchtlingen in NRW verbessern will. Das Projekt „Infopool LSBTI*“ beinhaltet zum einen die Bereitstellung von Informationen, Kontaktadressen, Arbeitshilfen, Rechtsinformationen, Beispielnennung von „Best Practice“-Umsetzungsmöglichkeiten u. Ä. zur Unterbringungssituation von LSBTI*-Flüchtlingen, aber auch Informationen rund um das Thema LSBTI*-Flüchtlinge in NRW. Bitte beachten Sie hierzu die verschiedenen Unterkategorien des Infopools.
Ein weiterer Schwerpunkt dieses Projektes sind Schulungen für Mitarbeitende in Landesaufnahmeeinrichtungen und kommunalen Unterbringungseinrichtungen zum Thema LSBTI*-Flüchtlinge.


Dieses Schulungsangebot richtet sich an Menschen, die direkt mit den Schutzsuchenden arbeiten. Dazu zählen sowohl die Einrichtungsleitungen, die Mitarbeiter_Innen der Betreuungsverbände, die Sicherheitsdienstleistenden, die Verfahrensberater_Innen und die Beschwerdemanager_Innen als auch die in den Unterkünften engagierten Ehrenamtlichen. Ziel der Schulungen ist es, die Teilnehmenden für die besondere Situation von geflüchteten LSBTI* zu sensibilisieren, damit sie Handlungsbedarfe erkennen und die Verantwortlichen entsprechende Maßnahmen in den Unterkünften ergreifen und bestmöglich auf Konfliktsituationen reagieren können.

Zur Gewährleistung von Qualitätsstandards wird derzeit ein einheitliches Konzept betreffend der Ziele und Standards in Kooperation mit Fachstellen, wie der Fachberatungsstelle "gerne anders!", dem rubicon Köln, der Rainbow Refugees Cologne - Support Group, der Rosa Strippe e. V., der Schwulen Initiative Siegen e. V., der Aidshilfe Münster e. V., together etc., erarbeitet.

Falls Interesse an unserem kostenlosen Fortbildungsangebot im Umfang von circa 3 1/2 Stunden (max. 25 Personen) besteht, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung (projektlsbti.at.frnrw.de).
Wir vereinbaren dann einen Termin zwischen Ihnen und unseren kompetenten Fachreferent_Innen.


Hintergrund: Ziel der Landesregierung NRW ist eine Verbesserung der Aufnahme-, Unterbringungs- und Lebenssituation von besonders schutzbedürftigen Personengruppen in den Landesaufnahmeeinrichtungen. Zu diesem Zweck wurde im April 2017 ebenfalls ein Gewaltschutzkonzept erarbeitet, das Auftragnehmer_Innen bzw. die Betreuungsverbände umzusetzen haben und zu welchem auch der gesonderte Schutz von vulnerablen Personen gehört, zu deren Kreis z. B. lesbische Frauen, schwule Männer sowie bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Personen gehören (LSBTI).

Unsere Kooperationspartner

 

SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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„Infopaket Flucht und Asyl“ - noch einige Exemplare verfügbar

Das Infopaket kann per Mail an (gegen Porto) bestellt werden, bis zu fünf Exemplare pro Bestellung sind derzeit noch möglich.
Weitere Informationen zum Infopaket finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
Mehr dazu

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