Teilen:

| LSBTI Gedenkaktion an von Verfolgung, Gewalt und Folter betroffene LSBTI* in Düsseldorf

Am 17. Mai, dem Internationalen Tag gegen Homo- und Transphobie (IDAHOT), wollen verschiedene Organisationen den LSBTI* gedenken, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und ihres Geschlechts von Verfolgung, Gewalt und Folter betroffen sind. Die Aktion findet in Düsseldorf statt.

Im Aufruf der Organisator*innen heißt es:

"Lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, queer und intersex (LSBT*QI) Personen gehören heutzutage zu den am meisten verfolgten Menschen weltweit. Am 17. Mai wollen wir, Queer refugee network NRW & Queer Refugees for Pride together with Fachstelle Queere Jugend NRW & STAY! Düsseldorfer Flüchtlingsinitiative, deshalb an all jene LSBT*QI erinnern, die Verfolgung, Gewalt und Folter nur wegen ihrer Gefühle und ihres Seins erfahren, die sie genauso haben wie kein Mensch sein Geburtsland wählen kann.

Wir möchten an sie mit Schuhen erinnern. Diese Schuhe stehen symbolisch für:

- Denen, die keine Möglichkeiten hatten oder haben der Gewalt zu entfliehen;
- den LSBT*QI, die zur Zeit in Tschetschenien im Lager gefangen sind und dort Gewalt, Folter, Verfolgung bis hin zu bereits erfolgten Morden erleiden müssen;
- den geflüchteten und asylsuchenden LSBT*QI, die zur Zeit im Transit in der Türkei feststecken;
- den geflüchteten und asylsuchenden LSBT*QI, die zurück nach Afghanistan, Marokko oder andere Ländern, in denen sie nicht sicher sind, abgeschoben werden;
- den LSBT*QI, die es nicht überlebt haben und die den Freitod gewählt haben;
- Und den Menschen, die keinen sicheren Weg nach Europa hatten und die ihr Leben auf ihrem Weg in ein besseres Leben verloren haben.

Wir, als die “Glücklichen”, die die Flucht aus dieser Situation geschafft haben, laden euch zur Kundgebung am 17. Mai von 15–16 Uhr auf dem Düsseldorfer Rathausplatz / Marktplatz ein.
Bringt eure Schuhe mit, um gemeinsam zu gedenken!

Reisekosten innerhalb NRWs können für geflüchtete Teilnehmer_innen übernommen werden (2. Klasse, Regionalbahn), bitte kontaktiert uns im Vorfeld hierfür."

Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten findet ihr hier.

Zurück zu "Infopool LSBTI"

SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

[weiterlesen]

Ehrenamtliche für Infostände gesucht!

Für die Betreuung unserer Infostände suchen wir engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!

[weiterlesen]


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter


  Gefördert u.a. durch:

© Flüchtlingsrat NRW 2017