Teilen:

| Pressemitteilungen, Familiennachzug Inhumane Trennung von Flüchtlingsfamilien muss beendet werden

Pressemitteilung von PRO ASYL vom 26. April 2017:

PRO ASYL appelliert an den Bundestag

PRO ASYL fordert den Bundestag auf, dringende humanitäre Bedürfnisse von getrennten Flüchtlingsfamilien nicht zu vertagen. Zwar ist es unüblich, dass Abgeordnete des Deutschen Bundestages während einer Legislaturperiode von einer Regierungskoalition beschlossene Gesetze ändern. In diesem Fall appelliert PRO ASYL eindringlich, eine Ausnahme zu machen. Die Anträge der Opposition, die am Donnerstag zur Abstimmung stehen, gehen in die richtige Richtung. »Das Asylpaket II hat unmenschliche Folgen. Der Bundestag muss seine fatale Entscheidung korrigieren. Die Aussetzung des Familiennachzugs für subsidiär Geschützte muss aufgehoben werden und der Familiennachzug beschleunigt werden,« sagt Günter Burkhardt, Geschäftsführer von PRO ASYL. Dies ist nicht nur humanitär und verfassungsrechtlich geboten. Es dient auch der Integration. Wer Angst um seine Angehörigen hat, hat kaum die Energie, um sich auf Spracherwerb, Ausbildung, Arbeit und die Integration in Deutschland zu konzentrieren.

PRO ASYL appelliert mit einer öffentlichen Petition an die Abgeordneten, die inhumane Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden und den Familiennachzug zu ermöglichen. Mehr als 10.000 Unterschriften innerhalb von zwei Tagen zeigen die Dringlichkeit.

Bei PRO ASYL, Flüchtlingsräten, Beratungsstellen von Verbänden und Initiativen und Anwaltskanzleien treffen eine Vielzahl von Fällen ein, die dramatisch sind. Hier zwei Beispiele:

[weiterlesen]

Zurück zu "Familiennachzug"

SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

[weiterlesen]

Ehrenamtliche für Infostände gesucht!

Für die Betreuung unserer Infostände suchen wir engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer!

[weiterlesen]


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter


  Gefördert u.a. durch:

© Flüchtlingsrat NRW 2017