Teilen:

| Rechtsprechung OVG NRW: „Bedingungen für Asylantragsteller in Bulgarien nicht menschenrechtswidrig“

Das Oberverwaltungsgericht für das Land NRW (OVG NRW) hat am 08.06.2017 entschieden, dass Flüchtlinge, die über Bulgarien einreisen, im Rahmen der Dublin-Überstellungen dorthin abgeschoben werden dürfen (Az.: 11 A 52/17.A). Die Aufnahmebedingungen in Bulgarien wiesen keine systemischen Mängel auf, die eine Überstellung von Asylantragstellerinnen nach Bulgarien rechtswidrig machten. Weiterhin führt das Gericht aus, dass dies „jedenfalls für einen Dublin-Rückkehrer, der in Bulgarien vor seiner Einreise nach Deutschland noch keinen Asylantrag gestellt hatte und der als alleinstehender junger Mann nicht zu einem besonders schutzbedürftigen Personenkreis gehöre“, gelte. Im konkreten Fall wurde der Asylantrag eines in Bulgarien registrierten Irakers vom BAMF abgelehnt und die Überstellung nach Bulgarien angeordnet; dagegen legte er erfolglos Klage beim Verwaltungsgericht Aachen (VG Aachen) ein (Az.: 8 K 1929/15.A). Das OVG NRW bestätigte im Berufungsverfahren die Entscheidung des VG Aachen.

Dieser Artikel ist Teil des Schnellinfo 05/2017.

Zurück zu "EU-Flüchtlingspolitik"

Infopool LSBTI*: Schulungsangebot

Im Rahmen des Projektes "Infopool LSBTI*" bietet der Flüchtlingsrat NRW insbesondere Schulungen für Mitarbeitende in Landesaufnahmeeinrichtungen und kommunalen Gemeinschaftsunterkünften an.

Weitere Informationen zum Schulungsangebot finden Sie hier.

SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

[weiterlesen]


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

[weiterlesen]

Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können.
Mehr dazu

Folgen Sie dem Flüchtlingsrat

auf facebook und twitter


  Gefördert u.a. durch:

© Flüchtlingsrat NRW 2017