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| Besonders Schutzbedürftige Studie: Bildungssituation von Flüchtlingen in Deutschland / Kampagne "Schule für alle"

Der BumF e.V. hat zusammen mit dem Flüchtlingsrat Bremen eine Recherche zum Schulzugang von jungen Geflüchteten veröffentlicht, die von der Forschungsgruppe Modellprojekte gefördert wurde. 

Im Fazit der Studie heißt es: "Von Januar 2015 bis Mitte 2016 sind mehr als eine halbe Millionen Kinder, Jugendliche und junge Volljährige im Alter von 6 bis 25 Jahren nach Deutschland geflüchtet. Ein zügiger und flächendeckend sichergestellter Zugang zu schulischer Bildung ist eine zentrale Gelingensbedingung für ihre Integration und Teilhabe. Die Kosten hierfür werden auf bis zu 3 Milliarden Euro jährlich geschätzt. Während mit diesem Bericht keine Analyse zum Zugang zu frühkindlicher Bildung, dem Übergang von Schule zu Beruf, der Unterrichtsqualität sowie der Erwachsenenqualifizierung erfolgen konnte, wurden unterschiedliche Varianten des temporären und dauerhaften Ausschlusses von geflüchtete Kindern, Jugendlichen und jungen Volljährigen vom Lernort Schule aufgezeigt, sowie deren Ursachen analysiert." 

Hierbei ließen sich bezüglich des Zugangs zur Schulbildung für geflüchtete Kinder, Jugendliche und junge Volljährige vier Kernprobleme beobachten:

1. Die Beschulungssituation vor einer kommunalen Zuweisung (Beschulung in Erstaufnahmeeinrichtungen und Notunterkünften), 

2. die Beschulung nicht mehr allgemeinschulpflichtiger Personen (Heranwachsende, die zu alt für eine Regelschule sind), 

3. kapazitätsbedingte Verzögerungen bei der Einschulung und 

4. Großunterkünfte (Sammelunterkünfte) als Lernumfeld 

"Mit einer aktuellen Kampagne fordern wir daher gemeinsam mit vielen Anderen: Schule für Alle!"

Hier geht es zur Studie "Recherche zur Bildungssituation von Flüchtlingen in Deutschland" von Tobias Klaus und Marc Millies als PDF.

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kampagne "Schule für alle", die auch der Flüchtlingsrat NRW unterstützt. 

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