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| Asylpolitisches Forum Asylpolitisches Forum Asylpolitisches Forum 2012

Das Asylpolitische Forum fand statt vom 07.-09. Dezember 2012. Das Thema des Forums lautete: "Flüchtlingsrechte stärken – Teilhabe ermöglichen".

 

Am 01.01.2012 ist das Teilhabe- und Integrationsgesetz in Nordrhein-Westfalen in Kraft getreten. Zu dessen Zielen gehört es, „eine Grundlage für ein gedeihliches und friedvolles Zusammenleben der Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu schaffen“, „eine Kultur der Anerkennung und des gleichberechtigten Miteinanders […] zu prägen“ und „die soziale, gesellschaftliche und politische Teilhabe der Menschen mit Migrationshintergrund zu fördern“. Damit zielt es ab auf eine offene, inklusive Einwanderungsgesellschaft. Zwar sind grundsätzlich bei vielen Regelungen des Gesetzes Flüchtlinge nicht explizit ausgeschlossen, zu fragen ist jedoch, ob die oft im Zusammenhang mit dem Gesetz genannte und erhoffte„Willkommenskultur“ nicht im Widerspruch steht zu einer auf Abschreckung und Abwehr von Flüchtlingen setzenden Asyl- und Flüchtlingspolitik in Deutschland und Europa.
Zudem wird es auf die konkrete Umsetzung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes auf Landes- und kommunaler Ebene ankommen: Erhalten Flüchtlinge vor Ort die Integrationshilfen, die sie brauchen, um z.B. die Anforderungen der Bleiberechtsregelungen erfüllen zu können?

Die Vorträge und Dokumente der Tagung haben wir hier für Sie zusammengestellt.

    •  Programm Asylpolitisches Forum 2012
    •  Begrüßung durch Studienleiter Helge Hohmann
    •  Flüchtlinge und Menschen ohne Aufenthaltsstatus – Handlungsempfehlungen des Beirats der Integrationsbeauftragten. Beschlossen bei der Beiratssitzung am 24. September 2012
    •  Vorstellung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes, Dietrich Eckeberg
    •  Das „arabische Erwachen“ und die Menschenrechtsentwicklung in den arabischen und anderen Ländern, Wolfgang Grenz, Amnesty International
    •  „Resettlement rettet Leben!“, Stefan Keßler, Jesuiten Flüchtlingsdienst
    •  Flüchtlingsrechte stärken – Teilhabe ermöglichen und die Abschiebungen gehen weiter? Herausforderungen für Land, Bund und EU, Volker Maria Hügel, FRNRW
    •  Zusatzfolie zum Vortrag von Volker Maria Hügel zu „Syrien"
    •  Zusatzfolie zum Vortrag von Volker Maria Hügel zu „Empfehlungen der BAGFW zu Resettlement“
    •  Zusatzfolie zum Vortrag von Volker Maria Hügel zu „Umgang mit Minderheiten aus Serbien und Mazedonien“
    •  Bildungskampagne von „Jugendliche ohne Grenzen“, Rebar Hama Saleh, JoG
    •  Entwicklungen auf europäischer Ebene und die Folgen für Deutschland, Materialsammlung von Stefan Keßler, Jesuiten Flüchtlingsdienst
    •  „Abschiebung ins Elend – Situation der RAE im Kosovo“, Astrid Rothe-Beinlich, MdL Thüringen, Die Grünen
    •  EU-Außengrenzen und Dublin II am Beispiel Italien, Folien, Judith Gleitze, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
    •  EU-Außengrenzen und Dublin II am Beispiel Italien, Vortrag, Judith Gleitze, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
    •  Gutachten zum Beweisbeschluss des VG Braunschweig vom 28.09.2012, Judith Gleitze, borderline-europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.
    •  Ausblick 2013 von Stefan Keßler
    •  Appell des Asylpolitischen Forums 2012: „Schnellverfahren schnellstens abschaffen - Verfahren in NRW verantwortlich gestalten“
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    Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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    Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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    Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
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