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| 4. Sondersituation UMF: Übergang Schule-Beruf

Neben all den Hürden, die Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung beim Schulzugang sowieso schon zu nehmen haben, kommt für junge Flüchtlinge ab 16 Jahren noch eine weitere Schwierigkeit hinzu. In Deutschland besteht nur bis zur Vollendung des 16. Lebensjahrs Vollzeitschulpflicht und danach, bis zur Vollendung des 18. Lebensjahrs lediglich Teilzeitschulpflicht. Wenn die geflüchteten Heranwachsenden also 16 Jahre oder älter sind, ist es für sie oft extrem schwierig, noch in Regelschulen unterzukommen, um dort einen Schulabschluss zu machen. Ihnen bleibt dann hier in Deutschland noch der Besuch eines Berufskollegs, das dann aber den Fokus auf den Übergang zwischen Schule und Beruf legt.  

Endlich! Besuch der Berufsschule in NRW jetzt auch mit über 18 Jahren möglich!

Eine der Forderungen der Kampagne SCHULE FÜR ALLE! ist: Berufsschulzugang auch für über 18-Jährige zu ermöglichen, um der Fluchtsituation dieser jungen Menschen gerecht zu werden. Viele haben auf dem Weg nach Deutschland und während des Asylverfahrens wertvolle Bildungsjahre verloren und sind nun schon 18 Jahre alt geworden. Diese Forderung ist nun auf Resonanz gestoßen. Ab dem 1. Februar gilt der erweiterte Berufsschulzugang

Hier mehr zum Thema

IFK - Internationale Förderklassen für Flüchtlinge ab 16 Jahren

Das Kommunale Integrationszentrum informiert über die Internationalen Förderklasse (IFK) am Berufskolleg: „Es handelt es sich hier im Rahmen der Ausbildungsvorbereitung um einen einjährigen vollzeitschulischen Bildungsgang. Zielgruppe sind Jugendliche ab dem 16. Lebensjahr mit Zuwanderungsgeschichte, die erstmals eine deutschsprachige Schule besuchen und nicht über die erforderlichen Sprachkenntnisse für die erfolgreiche Teilnahme am Unterricht in einer Regelklasse verfügen. Der Aufenthaltsstatus spielt für die Aufnahme in die Internationale Förderklasse keine Rolle.

Land NRW macht weitere Mittel für Sprachkurse für Geflüchtete ab 16 Jahren frei

Sylvia Löhrmann: „Das Schul- und Weiterbildungsministerium stockt zum Start der zweiten Antragsrunde die Mittel für zusätzliche Kurse zur Sprachförderung neu zugewanderter Erwachsener und Jugendlicher ab 16 Jahren im Zuge des Nachtragshaushalts um weitere 250.000 Euro auf“.  2016 können mit diesen Mitteln 570 zusätzliche Sprachkurse eingerichtet werden.

Die entsprechende Pressemitteilung diesbezüglich finden Sie hier.

Broschüre UMF - Übergang Schule-Arbeit

In der Broschüre der Angebote zur Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt für neu zugewanderte Jugendliche in NRW, finden sich unter anderem Informationen für den Personenkreis, der in 2015/2016 neu zugewanderte Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren, die über keine oder nur geringe Deutschkenntnisse verfügen und – sofern nachweisbar - von der Teilnahme an den Integrationskursen des BAMF und der Bundesagentur für Arbeit ausgeschlossen sind.

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SCHULE FÜR ALLE

Das Recht auf Bildung kennt keine Ausnahme

30 Jahre Flüchtlingsrat NRW - Jetzt erst recht!

Der Flüchtlingsrat NRW wurde am 14. Dezember 1986 im Rahmen einer Tagung der Ev. Akademie Mülheim gegründet, um, zunächst als offenes Bündnis aktiv, die Arbeit der relativ jungen örtlichen Asylarbeitskreise und Flüchtlingsräte  im  großen  Flächenland  Nordrhein-Westfalen zu bündeln und geschlossen an die Landespolitik heranzutreten.

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„Infopaket Flucht und Asyl“ - noch einige Exemplare verfügbar

Das Infopaket kann per Mail an (gegen Porto) bestellt werden, bis zu fünf Exemplare pro Bestellung sind derzeit noch möglich.
Weitere Informationen zum Infopaket finden Sie hier.


Handreichung zur Wohnsitzregelung

Informationen zur Wohnsitzregelung für anerkannte Flüchtlinge gemäß §12a AufenthG für Nordrhein-Westfalen – Stand 28.02.2017

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Kooperations- und Fördermöglichkeiten für flüchtlingspolitische Veranstaltungen und Projekte

Broschüre des FR NRW, Stand April 2017, zu verschiedenen Institutionen, die fortlaufend für eine finanzielle Unterstützung von Projekten und Veranstaltungen zu flüchtlingspolitischen Themen angefragt werden können und Extrabroschüre mit temporären Fördermöglichkeiten.
Mehr dazu

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